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18.02.2010

FDP-Ortsverband Rechtsrheinisch

Meldung

Ortsverband Rechtsrheinisch-Nord auf den Spuren der Sterne

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Kölner Liberale zu Gast beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Auf Einladung des FDP-Ortsverbands Rechtsrheinisch-Nord fanden sich viele liberale Freunde und Mandatsträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Porz ein, um sich über die neuesten Technologien zu informieren. Eine junge und ausgesprochen sympathische Doktorandin der Bio-Medizin erklärte der Gruppe anschaulich die vielen Einrichtungen des DLR.

Die weitläufigen Anlagen des DLR bieten eine große technologische Vielfalt. Nach einem kurzen Einführungsvortrag folgte ein Kurzfilm, der die Einrichtungen des DLR vorstellte. Im Anschluss wurde die Gruppe zu den verschiedenen Forschungsabteilungen des DLR geführt. So bot sich zum Beispiel die Gelegenheit, dass Trainingslager der Astronauten zu besichtigen.

Im Institut für Weltraummedizin werden innovative medizinische Entwicklungen erforscht. Das Arbeitsgebiet der Telemedizin befasst sich mit Satelliten im Dienste der Medizin. Satelliten können den Aufenthaltsort von Patienten rund um die Erde feststellen und so zu einer lückenlosen Versorgung z.B. von herzerkrankten Menschen beitragen. Auch die veränderten Stoffwechselprozesse im Weltall und die Besonderheiten von Weltraumernährung werden in speziellen Labors erforscht.

Zu den Sehenswürdigkeiten des DLR zählen auch Gerätschaften, die eher wie moderne Folterkammern anmuten. Da gibt es Isolationskammern, in denen Menschen über Wochen von der Außenwelt abgeschirmt werden, um den Lebensraum in einer Raumstation zu simulieren. Besondere Attraktivität besitzt eine große Zentrifuge, in der Kandidaten Beschleunigungen vom Mehrfachen des Körpergewichts ausgesetzt werden können.

Zu den Anlagen zählt auch "Titan". Diese überdimensionale Tonne diente ursprünglich zur Simulation von Drücken, die in bis zu 600 m Wassertiefe beim Tauchen entstehen, und der Forschung zu Dekompressionsunfällen. Sie ist heute umfunktioniert zur Simulation einer Raumstation. Hier werden auch besondere Luftgemische eingesetzt - z.B. mit starkem Heliumanteil.

Nicht weniger beeindruckend war das große „Schwimmbad“. In einem gigantischen Wasserkubus, der durchaus mit einer großen Schulsporthalle vergleichbar ist, simulieren die Astronauten in Nachbauten der Raumstation unter Wasser die Bedingungen der Schwerelosigkeit.

Zum Abschluss bekamen die Gäste noch einen ganz besonderen Einblick in die aktuelle Weltraumforschung. Die Mission Rosetta der europäischen Weltraumorganisation ESA soll die Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems erforschen, indem sie einen der ältesten und ursprünglichsten Himmelskörper, einen Kometen, untersucht.

Die Mission besteht aus einem Orbiter und der Landeeinheit Philae. Das DLR hatte wesentliche Anteile beim Bau des Landers und betreibt das Lander-Kontrollzentrum, das die schwierige und bisher noch nie gewagte Landung auf dem Kometen vorbereiten und betreuen wird.

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