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28.01.2010

FDP-Kreisverband Köln

Meldung

Kampagne zur Wahl des Integrationsrates eröffnet

Andriy Aleksandrov und Illya Kozyrev (v.l.) im Wahlkampf
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Andriy Aleksandrov und Illya Kozyrev (v.l.) im Wahlkampf
Andriy Aleksandrov und Illya Kozyrev (v.l.) im Wahlkampf
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Andriy Aleksandrov und Illya Kozyrev (v.l.) im Wahlkampf
Faltblätter in arabischer, russischer und türkischer Sprache online

Am 7. Februar 2010 treten in Köln insgesamt 19 Gruppen und Einzelkandidaten zur Wahl des neuen Integrationsrates an. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte tritt die FDP-Köln mit einer eigenen Liste unter Führung ihres Spitzenkandidaten Illya Kozyrev an. Die Liberalen waren schnell mit ihrer Meldung und haben daher auf dem Wahlzettel die Listennummer drei bekommen. Der Weg zur Wahl war nicht einfach, doch die notwendige Anzahl von 150 Unterstützungsunterschriften wurde weit übertroffen und die Liste somit zur Wahl zugelassen.

Die Vielfalt spielt dabei eine entscheidende Rolle. Dementsprechend treten „Die Liberalen“ mit einer multinationalen Liste an. Im Unterschied zu Listen anderer „Volksparteien“ vertritt diese nicht nur die Interessen einer singulären nationalen Gruppe unserer Gesellschaft. Ihre Kandidatinnen und Kandidaten setzen sich vielmehr aus 22 Liberalen zusammen, die im Alter von 18 bis 80 Jahren 13 verschiedene Herkunftsländer repräsentieren.

Die Platzierungen sehen – mit den Herkunftsländern – folgendermaßen aus: 1. Illya Kozyrev (Ukraine), 2. Gabriel Savulescu (Rumänien), 3. Moustafa Ahmed (Ägypten), 4. Olga Kanzler (Russland), 5. Ashkan Lange (Iran), 6. Chaib Fakhar (Marokko), 7. Andriy Aleksandrov (Ukraine), 8. Dr. Morad Ghaemi (Iran), 9. Ziya Cicek (Türkei), 10. Karin-Sarah Reichelt (Deutschland), 11. N.N. (Italien), 12. N.N.(Deutschland), 13. Vera Levikova (Russland), 14. Craig Alan Repec (USA), 15. Anissa Saou (Marokko), 16. Balint Tatar (Ungarn), 17. Eren Dagdelen (Türkei), 18. Lioudmila Mikhailova (Ukraine), 19. Robert Wande (Äthiopien), 20. Zanel Fruchtmann (Rumänien), 21. Willem Fromm (Niederlande), 22. Gilles M. Stegert (Deutschland).

Auch das Programm und die Infobroschüren werden in mehreren Sprachen veröffentlicht: Deutsch, Arabisch, Russisch und Türkisch. Andrij Aleksandrov, Verla Levikova und Illya Kozyrev haben die ersten Tausend russischen Broschüren zu 20 Adressen in Köln gebracht: zu russischen Ärzten, russischen Reisebüros und russischen Geschäften. Chaib Fakhar verteilt die arabischen Broschüren in Chrorweiler. Sarah Reichelt und Dr.Morad Ghaemi verteilen die Broschüren in ihren Praxen.

Werbeanzeigen für die liberale Liste sind bereits in mehreren Migrantenmedien erschienen. Die Aktualität des Wahlprogramms der liberalen Liste wird durch den direkten Dialog und die Fragen und Anregungen von Menschen mit Migrationshintergrund gewährleistet, die am Projekt des Liberalen Arbeitskreises Integration „praktischer Integrationsunterricht im Rathaus" teilnehmen und die Möglichkeit haben, vor Ort im Rathaus den FDP-Fraktionsmitgliedern über ihre Probleme zu berichten.

Am kommenden Wochenende kann man die Kandidatinnen und Kandidaten noch bei zahlreichen Informationsständen antreffen. Die Aufteilung und Zeiten für die Infostände sehen folgendermaßen aus: in Chorweiler am Liverpooler Platz am Samstag, 30.01.2010, 9-11 Uhr mit Illya Kozyrev, Sarah Reichelt, Chaib Fakhar, Werner Hoffmann und Olga Kanzler, in Kalk vor den KölnArkaden am Samstag, 30.01.2010, 12-15 Uhr mit Illya Kozyrev, Chaib Fakhar, Werner Hoffmann, Gabriel Savulescu und Yvonne Gebauer und in Mülheim am Wiener Platz am Samstag, 30.01.2010, 11-15 Uhr
mit Andrij Aleksandrov, Gabriel Savulescu und Balint Tatar.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der liberalen Liste sind gleicher Meinung: Die Stärke unserer liberalen Politik ist die Vielfalt und der Zusammenhalt. Migrantinnen und Migranten dürfen von den etablierten Parteien mit Recht eine konsequente und klare Integrationspolitik erwarten. Eine nicht nachvollziehbare und oft diskriminierende Integrationspolitik, wie sie von den anderen Parteien in Köln praktiziert wird, vernebelt die Politik und schafft keine nachhaltige Vertrauensbasis für das gesellschaftliche Zusammenleben in einer Stadt wie Köln. Die FDP hingegen zeigt sich als verlässlicher und glaubwürdiger Ansprechpartner für die Interessen sowohl der deutschstämmigen als auch der nicht-deutschstämmigen Bevölkerung unserer Stadt.


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Integration.

Datei: Integrationsfolderdeutsch.pdf
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