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23.01.2010

Innenministerium NRW

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Nordrhein-Westfälische Polizei erhält dritte Landesreiterstaffel

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Innenminister Wolf: Wiedereinführung von Polizeipferden hat sich bewährt

Die nordrhein-westfälische Polizei erhält eine dritte Landesreiterstaffel. Neben Düsseldorf und Dortmund wird beim Kölner Polizeipräsidium in diesem Jahr ein weiterer Stützpunkt für Polizeireiter und Pferde eingerichtet. "Mit dem neuen dritten Standort im stark einsatzbelasteten Großraum Köln/ Bonn/ Aachen verbessern wir die Effizienz und Effektivität der Reiterstaffeln. Sie haben kürzere Anfahrtswege und sind schneller am Einsatzort", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf am Freitag in Düsseldorf. "So können die Dienstpferde im Land noch wirksamer eingesetzt werden."

Im Jahr 2003 hatte die alte rot-grüne Landesregierung die 12 örtlichen Reiterstaffeln aufgelöst und damit ein erprobtes Einsatzmittel abgeschafft. "Die Wiedereinführung von Polizeipferden in zwei Landesreiterstaffeln im Jahr 2006 mit einem neuen Einsatzkonzept hat sich bewährt", erklärte Wolf. "Sie werden nicht nur bei Großveranstaltungen wie Fußballspielen und Demonstrationen eingesetzt, sondern zeigen auch verstärkt Präsenz in den Innenstädten und unterstützen die Polizeibehörden bei der Kriminalitätsbekämpfung."

Die Pferde bieten mit ihrer Größe einen besonderen Vorteil im Einsatz. Die Polizisten sind auf dem Rücken der Tiere schon von weither sichtbar und erhöhen damit das Sicherheitsgefühl der Menschen. "Die Polizeibeamten haben aus dem Sattel heraus einen besseren Überblick. Das ist gerade bei großen Menschenmengen oder unübersichtlichem Gelände wichtig", erläuterte der Minister. "In konfliktbeladenen Situationen, wie beispielsweise bei Fußballeinsätzen, wirken Pferde respekteinflößend und deeskalierend. Das schützt auch die eingesetzten Polizisten und macht den hohen Einsatzwert der Polizeipferde deutlich."

In einem ersten Schritt wird im Westen Kölns eine einsatztaktisch günstig gelegene und geeignete Stallung ausgeschrieben. Die Staffel wird aus je 18 Polizeireitern und Pferden bestehen. Auch für die neue Einheit nutzt die Polizei Leistungen privater Anbieter. Dazu zählen neben dem Leasing der Pferde auch Unterkunft, Pferdepflege, Hufbeschlag und tierärztliche Versorgung. Wolf: "Dadurch können sich die Polizeireiter voll und ganz auf ihre polizeilichen Aufgaben konzentrieren."

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