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15.01.2010

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Kirchmeyer: Hochbahnabriss ist grober Unfug

Christtraut Kirchmeyer, MdR
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Christtraut Kirchmeyer, MdR
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Christtraut Kirchmeyer, MdR
FDP kritisiert rot-grüne Koalitionsvereinbarung zum Gürtel

Zur Vereinbarung zwischen SPD und Grünen, den Gürtel nicht wie bisher geplant ausbauen und einen Abriss der Hochbahn prüfen lassen zu wollen, erklärt die Verkehrspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Christtraut Kirchmeyer:

„Das Lippenbekenntnis, dass die Koalitionäre den nördlichen Gürtel zwischen Merheimer Straße und Mülheimer Brücke vollenden wollen, ist unglaubwürdig. Durch die angestrebte Neuplanung wird das Projekt, dessen Planfeststellung durch den Regierungspräsidenten dem Vernehmen nach kurz bevor steht, für sicher weitere 10 Jahre auf die lange Bank geschoben.

Das Argument, der Ausbaustandard solle reduziert werden und nicht „wie bei einer Autobahn“ erfolgen, stammt wohl aus der Wahlkampfrhetorik der Ausbaugegner. Der derzeitige Planungstand hat mit der Schnellstraßenplanung der 60er und 70er Jahr nichts gemein: An jeder Kreuzung sind Ampeln und Kreisverkehre geplant, die den Verkehr entschleunigen.

Das Vorhaben, die Hochbahn abzureißen, ist grober Unfug. Man muss die Trasse ja nicht schön finden, braucht sicher irgendwann eine Betonsanierung und kann auch gern überlegen, sie stadtbildverträglicher zu gestalten. Sie aber abzureißen, wäre eine Vernichtung von Infrastruktur und Steuergeldern, die sicher einen zweistelligen Millionenbetrag verschlingt.

Außerdem würde eine leistungsfähige KVB-Strecke abgerüstet. Neue Konflikte und Unfälle von Straßenbahnen mit anderen Verkehrsteilnehmern wären vorprogrammiert. Dabei würde sich die Fahrzeit der Linie 13 zwischen Mülheim und Ehrenfeld sicher verdoppeln. So sieht ganz bestimmt keine Attraktivierung des Öffentlichen Personen Nahverkehrs aus.

Ich bin sehr enttäuscht, dass sich an dieser Stelle die Grünen mit ihrer Verkehrsverhinderungspolitik durchgesetzt und die SPD ihre Wahlversprechen der Gürtelvollendung zur Entlastung der benachbarten Wohngebiete über Bord geworfen haben. Das lässt für die verkehrspolitische Entwicklung Kölns in den kommenden Jahre nichts Gutes erwarten!“


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