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20.01.2010

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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U-Bahn-Kunst endlich entschieden

So soll die Haltestelle Kapitol (heute Heumarkt) künftig aussehen
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So soll die Haltestelle Kapitol (heute Heumarkt) künftig aussehen
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So soll die Haltestelle Kapitol (heute Heumarkt) künftig aussehen
Sterck: Haltestellen sind Visitenkarten für Köln

„Politik ist das Bohren dicker Bretter“, kommentiert der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Ralph Sterck, die Entscheidung des Preisgerichts für die künstlerische Ausgestaltung der Haltestellen der neuen Nord-Süd-Stadtbahn. Denn bereits vom November 2002 datiert der von der FDP initiierte und später thematisch erweiterte Ratsbeschluss, die U-Bahnhöfe und gegebenenfalls auch die Strecke künstlerisch zu veredeln. Dafür sind rund 1,5 Millionen Euro vorgesehen.

„Ich bin allen dankbar, die sich für die Umsetzung des ehrgeizigen Projektes eingesetzt haben: insbesondere unserem ehemaligen Porzer Bezirksvertreter Björn Dietzel, der die Idee einer durchgehenden unterirdischen Gestaltung hatte, dem FDP-Vertreter im Kulturausschuss Ulrich Wackerhagen, der dort das Thema immer wieder vehement zur Sprache brachte, und dem Alt-Oberbürgermeister Fritz Schramma, der das unwürdige Gezerre um die Finanzierung schließlich beendet hat“, erklärt Sterck.

Neben der anspruchsvollen und vielfältigen Architektur, für die bei jeder Haltestelle ein namhaftes Kölner Büro verantwortlich zeichne, bekomme die Strecke des größten Kölner Verkehrsprojektes aller Zeiten mit der U-Bahn-Kunst nun eine zusätzliche Aufwertung. „Die neuen Haltestellen sind Visitenkarten für Köln und dürfen nicht zu einfachen Betonröhren im 'Pissoirstil' verkommen, wie das in der Vergangenheit häufig der Fall war“, meint Sterck.

„So ist Köln, wenn die Strecke in Betrieb genommen wird, nicht nur um eine wichtige Verkehrsverbindung, sondern auch um eine Sehenswürdigkeit reicher“, freut sich Sterck, der zu den Preisrichtern im international ausgelobten Wettbewerb gehörte. 222 Bewerbungen und 13 eingeladenen Künstlerinnen und Künstlern hatten Vorschläge eingebracht. Aus den 32 Entwürfen der engeren Wahl wurden für die abschließende zweite Preisgerichtssitzung 10 zur weiteren Bearbeitung ausgewählt.


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