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26.08.2009

FDP-Kreisverband Köln

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Nierhoff begrüßt bürgerschaftliches Engagement für Südfriedhof

Wout Nierhoff vor dem rekonstruierten Pförtnerhaus
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Wout Nierhoff vor dem rekonstruierten Pförtnerhaus
Wout Nierhoff vor dem rekonstruierten Pförtnerhaus
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Wout Nierhoff vor dem rekonstruierten Pförtnerhaus
FDP-Ratskandidat: Würdige Gestaltung der Eingangssituation wichtig

Von Heike Schmitz-Menn

Am 13. August 2009 wurde das mit tatkräftiger Unterstützung der Friedrich-Carl-Heimann-Gesellschaft rekonstruierte Pförtnerhaus am Eingang zum Südfriedhof vom Höninger Platz der Öffentlichkeit in einer Feierstunde übergeben. Die Gesellschaft ist ein eingetragener Verein der Förderer historischer Denkmäler in der Stadt Köln.

Johann Ralf Beines schilderte in seiner Ansprache, wie das noch zur Zeit Kaiser Wilhelm II. während des 1. Weltkriegs erbaute ursprüngliche Häuschen im 2. Weltkrieg bei einem Bombardement zerstört wurde. "Seit dieser Zeit", so Beines, "mussten die Friedhofspförtner ihren Dienst in mehr oder weniger ungeeigneten Unterkünften ableisten. Eine beschämende Situation für den Südfriedhof."

Bereits 1985 wurde dann die Idee einer Rekonstruktion des Originals verfolgt. Beines: "Jegliche Planungsunterlagen des alten Gebäudes waren verloren gegangen. Auch Fotos gab es keine. In mühseliger Kleinarbeit haben wir dann anhand von Rechnungen und Skizzen, die wir im damaligen Stadtarchiv finden konnten, das Häuschen rekonstruiert."

Das jetzt der Öffentlichkeit übergebene Pförtnerhaus konnte mit Hilfe von Geld-, Sach- und Arbeitsspenden rekonstruiert werden. "Die beteiligten Handwerker haben ihre Arbeit zum Selbstkostenpreis und teilweise sogar darunter erbracht", so Beines. Optisch erscheine das Häuschen nun wie "zu Kaisers Zeiten."

Nach seiner Rede überreichte Beines dem Pförtner Peter Eisenbarth den Schlüssel zur neuen Arbeitsstätte. Das Pförtnerhaus wird künftig in der Zeit von morgens 7.00 Uhr bis abends 20.00 Uhr besetzt sein. Der Südfriedhof hat durch das vorbildliche Zusammenwirken der Friedrich-Carl-Heimann-Gesellschaft mit den vor Ort lebenden Bürgerinnen und Bürgern und durch die tatkräftige Unterstützung der im Einzugsbereich angesiedelten Handwerker, Architekten und Ingenieure nun wieder ein der Bedeutung des Südfriedhofs gerecht werdendes Entrée.

FDP-Ratskandidat Wout Nierhoff, der bei der Feierstunde anwesend war, sagt dazu: „Das beispielhafte bürgerschaftliche Engagement, das zur Rekonstruktion des Pförtnerhauses am Eingang vom Höninger Platz geführt hat, finde ich gleichermaßen überzeugend wie auch bewegend. Als ehemaliger Meßdiener, der seinem Dienst auch auf dem Südfriedhof nachkam, weiß ich, wie wichtig eine würdige Gestaltung der Eingangssituation am Südfriedhof für Trauernde, Besucherinnen und Besucher ist."

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