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19.08.2009

FDP-Kreisverband Köln

Meldung

Plakat sorgt für Aufsehen

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FDP gegen den Ausbau des Godorfer Hafens

Dass die Kölner FDP schon seit Jahren gegen den Ausbau des Godorfer Hafens kämpft, ist bekannt. Im Kommunalwahlkampf haben die Liberalen jetzt noch einen draufgesetzt und zu dem Thema, das den gesamten Kölner Süden bewegt, ein Plakat produziert. Ein kleiner Junge hält eine Hand vor sein traurig dreinschauendes Gesicht: „Wenn Köln den Hafen in Godorf ausbaut, muss ich die Zeche zahlen!“ – mit dieser Ansprache trifft die FDP bei den Bürgerinnen und Bürgern offenbar den Nagel auf den Kopf im Kampf um den auch aus liberaler Sicht überflüssigen Hafenausbau.

Seine furiose Premiere hatte das Plakat auf der Veranstaltung der Hafengegner im Linde-Casino am 22.07.2009. Am Ende der Veranstaltung entrollte Dietmar Repgen, FDP-Kandidat für Rodenkirchen, Weiß und Sürth, den Plakatentwurf und brachte so den mit 300 Zuhörerinnen und Zuhörern gefüllten Saal fast zum Kochen: Das Motiv hatte damit den „Reality Check“ bravourös bestanden. Eine Woche später begannen die Liberalen, das Plakat im gesamten Kölner Süden aufzuhängen.

Entwickelt wurde das Plakat von Gerd Kaspar, Kreativ-Chef der Werbeagentur intevi und gleichzeitig verantwortlich für die kommunale Wahlkampagne der Kölner FDP. Dietmar Repgen zu dem gelungenen Motiv: „Als Ralph Sterck mir den Entwurf zeigte, habe ich gleich gesagt: ‚Das ist es!’ – in dem Plakat ist alles drin, was wir mit unserer Position gegen den Hafenausbau sagen wollen: es handelt sich um eine wirtschaftlich unsinnnige Investition. Denn die 65 Mio. EUR, die der Ausbau mindestens kostet, belastet künftige Generationen. Zudem zerstört sie eine ‚grüne Lunge’ im Kölner Süden und damit auch Erholungsraum für viele Familien. Damit es klar ist: Im Hafen Niehl I sind genügend Kapazitäten, und der nicht wasserseitige Umschlag dort kann auch in das künftige KLV-Terminal Nord verlagert werden. Wir brauchen daher keinen Ausbau in Godorf!“

Das Plakatmotiv haben die Liberalen inzwischen auch für einen Flyer genutzt, auf dem noch einmal die Position der FDP zum Thema Godorfer Hafen deutlich gemacht wird. Vor allem fordert die FDP einen sofortigen Stopp des Hafenausbaus und die Erstellung eines zukunftsfähigen, regionalen Gesamtkonzepts „Häfen und Logistik“. Der Flyer hat eine Auflage von 5.000 und wird inzwischen fleißig im Kölner Süden verteilt. Dietmar Repgen hierzu: „Damit weiß jeder, wie die Position der FDP zum Hafenausbau ist. Unsere Position ist klar. Wir haben auch einen OB-Kandidaten, der diese Position vertritt. Andere Parteien haben das nicht. Das macht den Unterschied. Ich hoffe, die Bürgerinnen und Bürger erinnern sich am 30. August in der Wahlkabine daran!“


Hier geht es zu Meldungen und Initiativen der FDP zum geplanten Ausbau des Godorfer Hafens.

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