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28.08.2002

Kölner Stadt-Anzeiger

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Wenn Investoren hoch hinaus wollen

Von der Deutzer Brücke fällt der Blick auf den Rohbau des neuen Interconti-Hotels
Von der Deutzer Brücke fällt der Blick auf den Rohbau des neuen Interconti-Hotels
Von der Deutzer Brücke fällt der Blick auf den Rohbau des neuen Interconti-Hotels
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Von der Deutzer Brücke fällt der Blick auf den Rohbau des neuen Interconti-Hotels
Das Hotel Interconti, das auf dem Gelände des früheren Stadthauses entsteht, verändert die Altstadt-Silhouette deutlich.

Von Andreas Damm

Der Blick von der Deutzer Brücke auf die Innenstadt macht deutlich: Das Gebäude, in dem Anfang nächsten Jahres ein Interconti-Hotel eröffnet werden soll, ist ein Koloss. Auf dem Gelände stand früher das Stadthaus, das 25 Meter hoch war. Zu Pipinstraße hin bringt der neue Komplex es auf drei Meter mehr. Hinzu kommen weitere zwei Meter für die Aufbauten der Aufzüge und der Klimaanlage. All das überragt die markante Giebelreihe am Heumarkt. Die Höchstmaße für das 160-Millionen-Euro-Projekt hatte der Rat vor zwei Jahren festgelegt. Er sei „über die Höhe doch etwas überrascht“, räumte FDP-Fraktionschef Ralph Sterck jetzt ein. Aber solange die Fassade nicht vollendet ist, sei es zu früh für ein Urteil.

Finanziert wird das Objekt von der „Stadthaus Köln Dr. Karl Bartel KG“, einer Tochtergesellschaft von Ebertz und Partner. Der Bau entspreche voll und ganz den Bestimmungen der Stadt, betonte Peter Breuer, der Projektbevollmächtigte des Investors. Der am Entwurf beteiligte Architekt Achim Jäger pries das Gebäude anlässlich des Richtfestes als markant, ohne aufdringlich zu sein.

Für den überwiegenden Teil der Fassade haben die Architekten Sandstein ausgewählt. Die oberen Geschosse, die über die benachbarten Häuser hinausragen, erhalten eine Verkleidung aus Aluminium und Glas - „um dem Ganzen etwas Leichtigkeit zu geben“, wie es Breuer beschrieb. Das historische Portal des Stadthauses, das unter Denkmalschutz steht, soll in die Gebäudefront zum Gürzenich hin eingefasst werden. An dieser Seite befindet sich der Bürotrakt. Der Haupteingang des Luxushotels mit 265 Zimmern liegt an der Pipinstraße. Für Einzelhandel und Gastronomie sind ebenfalls Flächen vorgesehen, unter anderem wird ein Hard Rock Cafe eröffnet. Geplant sind zudem Fitness- und Wellness-Räume sowie ein Schwimmbad.


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Stadtentwicklung.

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