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02.04.2009

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Kölner Amt für Kinderinteressen soll umziehen

Sylvia Laufenberg
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Sylvia Laufenberg
Die Bombe platze in einer Mitteilung der Verwaltung zur Umsetzung des Hauses des Jugendrechts unter Tagesordnungspunkt 3.6.. Die Abteilung Amt für Kinderinteressen im Amt für Kinder, Jugend und Familie soll an den Salierring umziehen. Zwar stehe der Zeitpunkt des Umzugs in die neue Immobilie noch nicht fest. Aber es macht aus Sicht der Dezernatsleitungen Sinn, Abteilungen mit wenig Publikumsverkehr umzusiedeln. Außerdem könne das Haus des Jugendrechts vom positiven Image der Dienststelle profitieren, argumentierte Jugenddezernentin Dr. Agnes Klein. Allerdings zeigten sich Vertreter der politischen Fraktionen überrascht über diese Entscheidung. „Das halten wir für sehr gefährlich“, kommentierte FDP-Vertreterin Sylvia Laufenberg. Grünen-Ratsfrau Gabriele Schlitt wollte Herkunft der Idee und Alternativen wissen.

Ansonsten enthalte die Vorlage vor allem den Kooperationsvertrag. Von drei Spiegelstrichen unter den festgeschriebenen Zielen taucht gleich zweimal das Wort Intensivtäter auf, monierte die Vorsitzende des Ausschusses, Carola Blum. Rein organisatorisch dürfte der Umzug aber auch mit anderen Schwierigkeiten zu tun haben. So gehören die rollenden Spielplätze „Juppi“ zum Aufgabenportfolio des Amtes. Bislang profitierten die Mitarbeiter von der Nähe zu einem kostenfreien Abstellplatz. Am Salierrring dürfte das schwieriger werden, schließlich weisen die umgebauten Fahrzeuge Omnibus-Format auf. Die Stadtverwaltung nannte den geplanten Stellenausbau am Standort Kalk-Karree als weiteres Argument. Weitere Stellenzusetzungen machen den Raum in der städtischen Immobilie an der Dillenburger Straße eng. Auch sei die Arbeitsweise der Abteilung nicht „ordnungsbehördlich ausgerichtet“, so die Beigeordnete. Der Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen sollte eigentlich am Tag zuvor auf Antrag der Liberalen die gleiche Angelegenheit verschieben. Ratsherr Dietmar Repgen hatte die Unterlagen nicht rechtzeitig erhalten.


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