Köln kann mehr
alle Meldungen »

10.02.2009

Innovationsministerium NRW

Meldung

Innovationsbericht 2008: Langfristig wirksame Impulse für Innovationsstandort NRW erkennbar

Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Bild verkleinern
Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Landesregierung stellt die Ergebnisse des jährlichen Expertenberichts vor

Der Innovationsbericht 2008 zeigt das Potenzial von Hochschulen und Wirtschaft und dokumentiert zugleich die weiterhin bestehenden Herausforderungen für das Land. Der unabhängige Expertenbericht, den Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart heute in Düsseldorf vorstellte, wird seit 2005 jährlich von der Landesregierung in Auftrag gegeben. Basis für die aktuell von dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft sowie von Wirtschaftswissenschaftlern aus Köln und Stralsund vorgelegte Studie sind die Daten der Jahre 2000 bis 2005 und deren Fortschreibung für das Jahr 2006 im Indikatorenteil des Berichts.

"Es mehren sich die Anzeichen, dass die lange Talsohle in Nordrhein-Westtfalen durchschritten ist", sagte Pinkwart unter Verweis auf die Entwicklung des Anteils der Forschungs- und Entwicklungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt für das Jahr 2006. Der Innovationsbericht weist für Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu den Vorjahren einen Anstieg des FuE-Anteils von 1,8 Prozent auf 1,83 Prozent in 2006 aus. Das ist der höchste Stand der FuE-Quote am Bruttoinlandsprodukt seit 1991; absoluter Tiefpunkt war 1997 mit einem Anteil von nur 1,65 Prozent. Achillesferse Nordrhein-Westfalens, so die Experten, war dabei wie in den Jahren davor auch 2006 das zu geringe finanzielle Engagement der Unternehmen für Forschung und Entwicklung.

Schwerpunkt des diesjährigen Berichts ist der Beitrag der Hochschulen zum Innovationsprozess. Die Analyse für die Jahre 2000 bis 2005 anhand der drei Indikatoren Patente, Transfer über Köpfe und Drittmittel zeigt eher Mittelmaß: Bei dem Indikator Patentanmeldungen lagen die nordrhein-westfälischen Hochschulen im Berichtszeitraum mit deutlichem Abstand hinter den Hochschulen in Bayern und Baden-Württemberg. Besser schnitten die nordrhein-westfälischen Hochschulen im Bundesvergleich bei den beiden Indikatoren Ausbildungsleistung, dem so genannten Transfer über Köpfe, und bei den Drittmitteln ab.

Der Trend bei den Drittmitteln setzt sich nach den gestern von der Innovationsallianz der NRW-Hochschulen veröffentlichten Zahlen für 2007/2008 fort. Danach stieg der Anteil der Drittmitteleinnahmen der Hochschulen allein im Bereich der industriellen Drittmittel in dem Zeitraum 2006 bis 2008 um 28 Prozent.

Der Innovationsbericht enthält in diesem Jahr erstmals einen Ausblick und stellt dort fest, mit dem Hochschulfreiheitsgesetz und seiner Umsetzung durch die Hochschulen und mit der Gründung der Innovationsallianz seien "in jüngster Zeit wesentliche Veränderungen an den hochschulpolitischen Rahmenbedingungen vorgenommen worden." Es sei davon auszugehen, "dass sie langfristig wirksame Impulse für Nordrhein-Westfalen als Innovationsstandort setzen werden." Pinkwart: "Darauf dürfen wir uns jetzt nicht ausruhen. Gerade in einer wirtschaftlichen Krise, die auch objektiv gesehen von sehr vielen Unwägbarkeiten gekennzeichnet ist, braucht es einen klaren Kurs der Politik. Investitionen in Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie sind die beste Konjunktur- und Wachstumspolitik." Der Innovationsbericht steht auf den Internetseiten des Ministeriums unter www.innovation.nrw.de zum Download bereit.

vorherige Meldung nächste Meldung

Liberale Webnews

Aktuelle Highlights

So., 19.11.2017 Deutsch folgt Gebauer als Kreisvorsitzender nach FDP-Köln mit neuer Führungsspitze Yvonne Gebauer und Lorenz Deutsch
Beim außerordentlichen Kreisparteitag der FDP-Köln am Samstag im Lindner City Plaza Hotel wählten gut 100 anwesende Mitglieder den ... mehr
So., 19.11.2017 FDP unterstützt Partnerschaft für hervorragende medizinische Versorgung Kooperation der städtischen Kliniken mit der Uni-Klinik Köln Bettina Houben
Die FDP begrüßt die Überlegungen der Oberbürgermeisterin Henriette Reker, eine strategische Partnerschaft der Kliniken der Stadt Köln mit ... mehr
Mo., 06.11.2017 FDP fordert Konzept „Luisa“ für Köln Houben und Wittmütz: Hilfe für bedrängte oder belästigte Frauen Dr. Annette Wittmütz
Ähnlich wie in anderen Städten bereits etabliert, brauche auch Köln ein Angebot für Frauen und Mädchen, die sich in Clubs, Kneipen oder ... mehr

Termin-Highlights


Do., 23.11.2017, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Podiumsdiskussion: Kulturpolitische Positionen nach der NRW-Wahl
Lorenz Deutsch, MdL
Nach der Wahl ist vor der Wahl: Die Landtagswahl ist lange vorbei, das Kulturministerium neu konstituiert und seit kurzem auch räumlich neu ...mehr

Mi., 29.11.2017, 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Workshop "Argumentieren gegen Rechts"
Wie gehen wir mit AfD und Pegida um? Ein Workshop wider die Neue Rechte Der Autor und Publizist Christoph Giesa warnt in seinem Buch ...mehr
Kaum ein außenpolitisches Thema hat in den vergangenen Monaten solch eine starke mediale Aufmerksamkeit bekommen wie die politische ...mehr

Politik-Highlights

Ralph Sterck, MdR
Rede von Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, anlässlich der Verabschiedung des städtischen Haushaltes ...mehr

So., 24.09.2017
Bundestagswahl 2017
Am 24. September 2017 war Bundestagswahl Nach der überaus erfolgreichen Landtagswahl in NRW, bei der die Kölner FDP mit 13,8% ...mehr

So., 14.05.2017
Landtagswahl 2017
Am 14. Mai 2017 war Landtagswahl in NRW Mit 13,8% Zweitstimmen holte die Kölner FDP bei der Landtagswahl ein Ergebnis, das ...mehr

alle Videos »

Videothek

Bundestagswahl 2017 - Reinhard Houben, Direktkandidat der FDP in Köln I