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27.11.2008

Kölnische Rundschau

Pressespiegel

Freude - und viel Beratungsbedarf

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Politiker und Kulturrat begrüßen den Kulturentwicklungsplan

Erfreut reagieren die Kölner Kulturpolitiker auf den nun vorliegenden Kulturentwicklungsplan für die Stadt. Während SPD-Kultursprecher Hans-Georg Bögner noch Zeit für die Durchsicht des umfangreichen Papiers erbat das am kommenden Dienstag in den Kulturausschuss eingebracht wird, formulierte Angela Spitzig, Kultursprecherin der Grünen, einige Anforderungen ihrer Partei an das Konzept das die Kulturpolitik bis 2014 bestimmen soll.

So ist es Spitzig besonders wichtig, dass die beiden Säulen der Kölner Kultur – städtische Investitionen und freie Szene – deutlich erkennbar und gleichberechtigt behandelt werden. Diskutieren werde man in ihrer Fraktion auch, ob je nach öffentlicher Finanzlage im Lauf der Zeit Priorisierungen nötig werden könnten. Spitzig lobte ausdrücklich Kulturamtsleiter Konrad Schmidt-Werthern für seine „effiziente Arbeit“ und die Offenheit gegenüber den Belangen der freien Szene.

Mit Lob spart auch FDP-Kultursprecher Dr. Ulrich Wackerhagen nicht nach erster Ansicht der lang erwarteten Vorlage, die er „gut und anschaulich , kurz und knapp“ findet. In und zwischen allen Fraktionen setze nun zunächst ein intensiver Beratungsprozess ein, in dem es etwa um Prioritäten, Mittelverteilung oder etwaige Widersprüche zu sonstigen Beschlüssen gebe. Daher werde man auch in der Sitzung des Ausschusses am 2. Dezember noch nicht im Detail über das Papier diskutieren.

„Großes Lob“ spendete auch der Kölner Kulturrat, der Zusammenschluss von rund 60 Vereinen und Initiativen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem qualifizierten Ergebnis dieses langwierigen Planungsprozesses“, so Kulturrat-Sprecher Peter Bach in einer Mitteilung. Das Papier bekenne sich zu Schwerpunkten und biete statt „Gießkannenpolitik“ eine Prioritätenliste mit detaillierten Budgets. „Trotz der aktuellen Krise glauben wir, dass die Zeit gekommen ist für weitere kulturpolitische Offensiven“, so Bach.

Deutlicher wiederfinden müssten sich noch das Zukunftsprofil der Stadt (u.a. 40 Prozent Einwohner mit Migrationshintergrund) und die Rolle bürgerschaftlichen Engagements. Man werde sic „massiv“ dafür einsetzen, dass der Kulturentwicklungsplan nach konstruktiver überparteilicher Diskussion im Rat verabschiedet werde.


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