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19.11.2008

Kölnische Rundschau

Pressespiegel

"Mit Karneval habe ich gar nichts am Hut"

Sky du Mont
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Sky du Mont
Schauspieler Sky du Mont über seine beruflichen Vorlieben

Am Sonntag zeigt das ZDF den Film "Herz aus Schokolade", in der Sky du Mont (61) einen Rechtsberater spielt. Peter Heuchemer traf den Schauspieler gestern im Radisson-Hotel am Messekreisel.

Sie kommen gerade vom Dreh aus Brügge. Wie hat Ihnen die Stadt gefallen?

Brügge ist einfach eine traumhafte Stadt und unglaublich romantisch mit seinen mittelalterlichen Häusern, Kirchen und kleinen Gassen. Ich würde allen Verliebten empfehlen, dort einmal Urlaub zu machen.

Mussten sie sich besonders auf die Rolle als Rechtsberater vorbereiten?

Juristische Fachliteratur musste ich nicht wälzen. Ich spiele in dem Film ja auch nur eine Nebenrolle. Dafür reicht es, einen Monat vor Drehbeginn mit dem Lernen der Texte zu beginnen.

Können Sie als erfahrener Schauspieler Ihren jüngeren Kollegen gelegentlich ein paar Ratschläge am Set geben?

Nein, so was macht man nicht! Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass kein Schauspieler dem anderen in sein Spiel reinredet. Dafür ist ja der Regisseur zuständig. Hinzu kommt, dass die Kollegen so professionell sind, dass gar kein Anlass bestanden hätte.

Spielen Sie lieber ernsthafte oder humorvolle Rollen?

Es ist nicht so, dass ich da besondere Vorlieben habe. Es ist vielmehr der Wechsel zwischen den verschiedenen Figuren. Die Faszination meines Berufs liegt ja gerade darin, sich immer wieder zu verwandeln und neue Dinge auszuprobieren.

Haben Sie dennoch so etwas wie eine Traumrolle?

Für eine amerikanische TV-Serie habe ich einmal den Hitler-Attentäter Graf Stauffenberg gespielt. Es war für mich etwas sehr Besonderes, eine so bedeutende und mutige Persönlichkeit darzustellen. Und natürlich mag ich den Santa Maria aus "Schuh des Manitu" unglaublich gern.

Schlüpfen Sie auch privat gerne in andere Rollen, zum Beispiel im Karneval?

Mit Karneval habe ich gar nichts am Hut. Ich bin ein absoluter Karnevalsmuffel!

Würde es Sie als engagiertes FDP-Mitglied reizen, einen politischen Film zu machen, wie es bei vielen US-Schauspielern derzeit Mode ist?

In der Hinsicht habe ich keine Ambitionen. Ich denke auch nicht, dass in Deutschland so etwas ankäme. Unserem Land fehlt da die natürliche Lockerheit im Umgang mit Politik, wie sie die Amerikaner haben. Bei uns wird das Thema Politik mit zu viel Ernst betrachtet.

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