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27.11.2008

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Die Vorfreude wächst!

Eingang zum künftigen Rautenstrauch-Joest-Museum
Eingang zum künftigen Rautenstrauch-Joest-Museum
Eingang zum künftigen Rautenstrauch-Joest-Museum
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Eingang zum künftigen Rautenstrauch-Joest-Museum
Fraktionsarbeitskreis Kultur besucht die Baustelle des „Kulturquartiers am Neumarkt“

Von Lorenz Deutsch

Ende Oktober konnten die Mitglieder des FDP-Fraktionsarbeitskreises Kultur und Medien einen ersten Eindruck vom zukünftigen Rautenstrauch-Joest-Museum am Neumarkt gewinnen. Als erste Gruppe der Kölner Kommunalpolitik besichtigten die Liberalen als Veranstaltung 3.10 der Reihe „Köln baut“ den im Innenausbau befindliche Herzstück des neuen „Kulturquartiers am Neumarkt“. Neben dem RJM wird auch das Museum Schnütgen für mittelalterliche Kunst über den Neubau erschlossen und erweitert. Den Schwerpunkt der Begehung bildete aber das zukünftige Raum- und Ausstellungskonzept des RJM, das vom Direktor des Hauses, Prof. Klaus Schneider und seiner Stellvertreterin, Dr. Jutta Engelhard, erläutert wurde.

Die beeindruckende Größe der drei Hauptsäle machte schnell deutlich, dass das zukünftige Museum über ganz neue Möglichkeiten der Präsentation verfügen wird. Die 3.500qm der ständigen Ausstellungen sollen nicht mehr entlang der verschiedenen Kulturkreise organisiert sein, wie es noch im alten Gebäude am Ubierring der Fall war. Vielmehr werden thematische Blöcke konzipiert, in denen jeweils kulturspezifische Differenzen erfahrbar werden sollen, um so die Bedingungen für die Konstruktion des kulturell Anderen und Fremden transparent zu machen. So soll es beispielsweise um Vorstellungen zum Tod und Jenseits, oder die Kontrastierung von Wohnformen gehen.

Einen kleinen Vorgeschmack gab der im Foyer schon aufgebaute indonesische Reisspeicher. Der über sieben Meter hohe, nicht zuletzt Repräsentationszwecken dienende Bau, ist ohne Nagel konstruiert und mit prächtigen Verzierungen geschmückt. Indonesische Fachleute, die noch die traditionellen Techniken beherrschen, haben den Speicher mit einem aufwändigen Bambusdach in den vergangenen Wochen neu eingedeckt. Nachdem sich der Fraktionsarbeitskreis vor einem Jahr den Ausgangspunkt am Ubierring von den Magazinen bis zum Dachstuhl hat zeigen lassen, konnte nun der Zielpunkt der städtischen Anstrengungen ins Visier genommen werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig: Der Aufwand wird sich lohnen.


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