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08.10.2008

Kölner Stadt-Anzeiger

Pressespiegel

Politiker wollen Patientengarten erhalten

Katja Hoyer, Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal
Katja Hoyer, Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal
Katja Hoyer, Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal
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Katja Hoyer, Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal
Mit Ausnahme der FDP-Fraktion sprach sich die gesamte Bezirksvertretung Lindenthal für den Erhalt des Anlage auf dem Gelände der Uni-Kliniken aus

Von Marion Eickler

Lindenthal - Jetzt soll die Verwaltung prüfen, ob der Patientengarten der Uni-Klinik an der Joseph-Stelzmann-Straße zugunsten des Baus des Max-Planck-Instituts (MPI) für Altersforschung geopfert werden darf. Für eine solche Prüfung sprach sich die Lindenthaler Bezirksvertretung in ihrer Sitzung mehrheitlich aus, gegen die Stimmen der FDP. Katja Hoyer hatte für ihre Partei erklärt: "Ich bin für den Bau des außerordentlich wichtigen Instituts an dieser Stelle."

Die Bedeutung der neuen Forschungseinrichtung für Köln stellten auch die anderen Fraktionen nicht in Frage. Im Gegenteil begrüßt die Bezirksvertretung die Ansiedlung des Instituts in Köln, hofft aber, der Verwaltung gelinge es, einen anderen Standort zu finden. Denn nach Ansicht der Grünen, die den entsprechenden Antrag eingebracht hatten, stellt der Patientengarten eine unverzichtbare grüne Lunge im dicht bebauten Universitätsgelände dar.

Überdies verstoße das Vorhaben, auf dem Gartengelände ein Forschungsgebäude zu errichten, gegen den Vertrag, den die Stadt Köln in den 50er Jahren mit der Universität abgeschlossen hatte. "Danach darf die Universität das Gelände nur für universitäre Zwecke nutzen. Das MPI aber ist ein privates Forschungsinstitut", argumentierte Ulla Theisling (Bündnis 90/Grüne) in der jüngsten Sitzung des Stadtteilparlaments.

Der Patientengarten war erst im Jahr 1997 vom damaligen Kanzler der Universität, Johannes Neyses, eröffnet worden als "grüne Oase gegen das Leiden", wie es damals hieß. (08.10.2008)


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