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01.10.2008

Kölnische Rundschau

Pressespiegel

Befreiung von Sünden der 60er

Geplantes Schauspielhaus am Offenbachplatz
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Geplantes Schauspielhaus am Offenbachplatz
Geplantes Schauspielhaus am Offenbachplatz
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Geplantes Schauspielhaus am Offenbachplatz
Politiker für die Vorschläge von Albert Speer zum Opernquartier

Das Viertel um Oper und Schauspielhaus soll neu geordnet werden. Das Büro Albert Speer & Partner schlägt unter anderem vor, das Haus über der Nord-Süd-Fahrt, in dem sich Kämpgen und Wehmeyer befinden, abzureißen, um den Blick zu Antoniterkirche und Weltstadthaus (Peek & Cloppenburg) zu öffnen. Gestern äußerten sich die vier großen Fraktionen im Rat dazu.

Karl Jürgen Klipper, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der CDU: "Alles Vorschläge von mir, mit Ausnahme der verkehrlichen Situation." Er habe schon 2002 dafür plädiert, die Nord-Süd-Fahrt tiefer zu legen und das Wehmeyer-Haus abzureißen, um dann den Gang von Hohe Straße über die Schildergasse bis zur Minoritenstraße zu öffnen. "Ich würde mich freuen, wenn es gelingen würde, aber das Haus liegt natürlich in einer äußerst attraktiven Lage. Da müsste man schon viel Geld in die Hand nehmen."


"Ungewöhnlich, aber hochinteressant"

Vor dem Hintegrund, dass das neue Opernquartier einen besonders wichtigen Stellenwert haben wird, hält Michael Zimmermann, SPD-Fraktionsgeschäftsführer, den Vorschlag des Sichtfensters zur Antoniterkirche für "ungewöhnlich, aber hochinteressant". Insgesamt sei die Einschaltung eines externen Experten wie Speer "eine hochspannende Geschichte". Am Ende sei die Verwaltung gefragt, die die Vorschläge auf ihre Machbarkeit hin überprüfen müsse.

"Die Überlegung von Speer, das Haus über dem Tunnel der Nord-Süd-Fahrt abzureißen, hat es immer mal wieder gegeben", sagt FDP-Fraktionsvorsitzender Ralph Sterck. Der Entwurf des Architekturbüros JSWD sehe ja auch vor, den Zuschauerraum im neuen Schauspielhaus über die Nord-Süd-Fahrt ragen zu lassen. "Auch das würde eine interessante Blickbeziehung schaffen. Ich würde es sehr begrüßen, wenn wir das hinbekämen." Ansonsten begrüße er die Pläne zur Neuordnung. Er hoffe, dass der Bau der Operngärten ausstrahlen werde und die Hinterhofsituation an der Brüderstraße, der Rückseite der Schildergasse, ändere und die dortigen Läden sich auch wieder nach hinten öffnen, wenn der Platz an Oper und Schauspiel eine neue Aufenthaltsqualität bekämen.

Auch Jörg Frank, Fraktionsgeschäftsführer der Grünen, nennt das Weltstadthaus mit Peek & Cloppenburg "ein architektonisches Kleinod. Wenn es frei läge, wäre das sicher ein Fortschritt." Er hoffe, dass die Speerschen Vorschläge Auftakt dafür seien, sich stückweise von den Bausünden der 60er Jahre zu befreien. Frank: "Dazu gehört sicher auch das Archivhaus des WDR über der Nord-Süd-Fahrt."


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