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26.09.2008

Kölnische Rundschau

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Stadtmuseum bekommt Erweiterung

Kölnisches Stadtmuseum
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Kölnisches Stadtmuseum
Rat nahm Schenkung des Kölner Stifterehepaars mehrheitlich an

Das Kölnische Stadtmuseum bekommt den Umbau und großzügigen Erweiterungsbau, für den ein Kölner Stifterehepaar die millionenschwere Kostenübernahme angekündigt hat. Gestern passierte das Projekt nach den Plänen von Architekt Hanspeter Kottmair den Stadtrat, wobei die Stifter einen Workshop zur Überarbeitung der Pläne akzeptieren wollen. SPD, CDU und FDP stimmten der Ratsvorlage zu, Grüne und die Linke lehnten sie ab. Das Stifterpaar verfolgte die Debatte im Rathaus von der Zuschauertribüne aus.

Barbara Moritz meinte, man würde sich gern freuen, formulierte aber die grundsätzlichen Bedenken der Grünen, die den Vertrag mit den Stiftern kritisieren, der auch die dauerhafte Unterbringung im alten Zeughaus festschreibt. Die Grünen verlangten einen Architektenwettbewerb. "Der Vertrag bedeutet im Kern die Einleitung einer Teilhaberschaft der Stifter am Stadtmuseum." Jörg Detjen (Linke) monierte, dass die Schenkung einen Wert von fünf Millionen habe, die Stadt aber für die Infrastruktur sechs Millionen zahlen müsse.

Professor Dr. Hans-Georg Bögner setzte zwar hinter den Weg (ohne Architektenwettbewerb) ein Fragezeichen, doch die Bedenken seien nicht so groß gewesen, dass man das Projekt ganz ablehne. Vielmehr seien die Stifter aus drei Gründen zu loben: "Dass sie die Finanzierung überhaupt übernehmen, dass sie in der zehnjährigen Odyssee bei der Stange geblieben sind und dass sie sich in der Frage des Workshops bewegt haben."

Eine gute Lösung sei der gefundene Weg, meinte Ralph Sterck für die FDP. Dass das Paar so lange versucht habe, die Stiftung unterzubringen, bis es schließlich von sich aus den Architekten eingeschaltet habe, müsste man eher der Stadt übelnehmen als den Stiftern. Der Kulturverwaltung warf er Managementfehler vor. Für die CDU begrüßte Dr. Lothar Theodor Lemper die anvisierte Lösung als "neue Attraktion". Er kritisierte gleichzeitig die Behandlung solcher Schenkungen durch Leuten, "die Geschenke sezieren und kalt durchleuchten wie Zollbeamte". (hap/vol)


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