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30.09.2008

FDP-Kreisverband Köln

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Kölner FDP-Neumitglieder im Landtag NRW

Neumitglieder zu Gast bei Christian Lindner, MdL, (Mitte)
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Neumitglieder zu Gast bei Christian Lindner, MdL, (Mitte)
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Neumitglieder zu Gast bei Christian Lindner, MdL, (Mitte)
Lindner empfängt die Gäste

Am Mittwoch letzter Woche besuchten Neumitglieder des FDP-Kreisverbandes Köln das Parlament des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Diese folgten damit der Einladung des NRW Generalsekretärs und Landtagsabgeordneten der FDP Christian Lindner. Insgesamt haben knapp 30 liberale Neumitglieder aus den Kreisverbänden Köln, Bonn, Leverkusen, Oberberg und Rhein-Berg die Einladung Lindners angenommen, das politische Tagesgeschäft hautnah zu erleben.

Nach einer Führung durch das Landtagsgebäude konnte die Gruppe die Plenardebatte zum Thema Drogen- und Suchthilfepolitik in NRW von der Zuschauertribüne direkt mitverfolgen. Im Anschluss daran fand eine Diskussionsrunde statt, bei der sich die Gäste mit dem Landespolitiker über aktuelle Fragen der Landes- und Bundespolitik austauschten.

Lindner stellte die Erfolge der nordrhein-westfälischen Regierungskoalition vor. Vom Ausstieg aus den Steinkohlesubventionen, über 6.915 zusätzliche Lehrerstellen bis hin zum Abbau von 124 Landesbehörden sei viel erreicht worden. "Wir sehen die Düsseldorfer Koalition nach wie vor als Vorbild für Berlin. Im kommenden Jahr wollen wir auch den Politikwechsel im Bund erreichen."

Die Bildungs- und Hochschulpolitik sowie die Stellung Deutschlands im internationalen Vergleich standen im Zentrum der Diskussion: Wie können wir Deutschland so attraktiv machen, dass Höchstqualifizierte in Deutschland bleiben und möglichst viele gut- und bestausgebildete Menschen nach Deutschland einwandern wollen? Lindner forderte ein Zuwanderungsrecht, das die Zuwanderung von Spitzenkräften nach kanadischem Vorbild auf der Basis eines Punktesystems steuert. Notwendig sei aber vor allem ein Mentalitätswechsel: "Solange in Deutschland Leistung häufiger Neid statt Anerkennung zur Folge hat, werden wir nicht attraktiv sein", so der FDP-Politiker.

Die FDP hat sich mit Umfragewerten bis zu 15 Prozent deutlich im zweistelligen Bereich stabilisiert. Auch die Mitgliederentwicklung verläuft positiv: Die Liberalen liegen hier auf Platz eins der Zugewinne aller Parteien. Die FDP will jedoch noch weiter wachsen.

Hierzu erklärt der Kölner Kreisvorsitzende Reinhard Houben: „Die Umfragewerte und die Zuwachsraten in der Mitgliederentwicklung bestätigen zwar den aktuellen Kurs der FDP, doch dürfen wir nun erst recht nicht in der Mitgliederwerbung nachlassen. Gerade jetzt werden wir Liberale in Köln die insgesamt zurückgehende Parteibindung und die große Enttäuschung über Schwarz-Rot im Bund und die lähmende Politik des Kernbündnissen von Rot-Grün im Rat der Stadt Köln zum Anlass nehmen, sich verstärkt um neue Mitglieder zu bemühen.“

"Mitgliederwerbung lohnt sich für uns, vor allem aber für die Kölner Bürgerinnen und Bürger", machte der Pressesprecher der FDP-Köln Anselm Riddermann deutlich. Denn: "Jedes zusätzliche FDP-Mitglied erhöht den Handlungsdruck auf das Kernbündnis von Rot-Grün im Rat der Stadt Köln."


Mehr Informationen zur Mitgliederkampagne "Neue Freunde für die Freiheit"

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