Sterck: Keiner darf sich in den Vordergrund drängeln
Anlässlich entsprechender Medienberichte über die Beleuchtung der Kranhäuser im Rheinauhafen erklärt FDP-Fraktionschef Ralph Sterck:
„In den vergangenen Jahren ist viel bürgerschaftliches Engagement und Geld in die nächtliche Beleuchtung der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten investiert worden. Dabei sind z.B. der Dom neu inszeniert und rund um die Uhr beleuchtet sowie die Rheinbrücken aus ihrem nächtlichen „schwarzen Loch“ geholt worden. Ich selbst habe mich für die Illumination der Agneskirche und des Severinstores stark gemacht.
All diesen Aktivitäten liegt ein Beleuchtungskonzept zugrunde, das verhindert, dass Köln am Ende leuchtet wie „Disneyland“. So sollen auch Sünden der Vergangenheit, wie z.B. die Werbung auf dem WDR-Archivhaus und die „viel zu laute“ Beleuchtung des Musicaldomes verhindert werden. Lichtbänder, die Gebäudekanten nachzeichnen und den Eindruck von Lichterketten erzeugen, kommen daher nicht in Frage.
Der Rheinauhafen ist ein neues Stück Stadt, dass nun auch nachts ins rechte Licht gerückt werden muss. Dabei müssen sich aber alle Beteiligten an die aufgestellten Regeln halten. Es kann nicht sein, dass erst mal viel Geld investiert wird in der Hoffnung, die Stadt werde es anschließend schon abnicken. Wenn die Verwaltung das mit sich machen lässt, haben wir bald Verhältnisse wie im Wilden Westen.
In diesem Sinne unterstütze ich die Bestrebungen von Stadtentwicklungsdezernenten Bernd Streitberger, mit den Investoren eine Lösung für das Problem zu finden. Dabei müssen die qualitätvolle Beleuchtung des Rheinpanoramas und die einheitliche Gestaltung aller drei Kranhäuser oberstes Ziel sein. Es darf nicht sein, dass sich eins zu Lasten anderer Highlights im nächtlichen Köln in den Vordergrund drängelt.“
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17.09.2008
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln
Meldung
Beleuchtung des Rheinpanoramas qualitätvoll weiterentwickeln
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