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10.09.2008

Kölnische Rundschau

Pressespiegel

Mehrheit für Museumsanbau

Der Anbau für das Stadtmuseum: Er soll nach dem Entwurf von Architekt Kottmair errichtet werden
Der Anbau für das Stadtmuseum: Er soll nach dem Entwurf von Architekt Kottmair errichtet werden
Der Anbau für das Stadtmuseum: Er soll nach dem Entwurf von Architekt Kottmair errichtet werden
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Der Anbau für das Stadtmuseum: Er soll nach dem Entwurf von Architekt Kottmair errichtet werden
Stadtmuseums-Erweiterung: Rat entscheidet über Schenkung

Von Eveline Kracht

Die Erweiterung des Stadtmuseums wird voraussichtlich nach Plänen des Kölner Architekten Hanspeter Kottmair realisiert; einen Architektenwettbewerb zu dem Anbau soll es nun doch nicht geben. Am 25. September wird der Rat über die Annahme der Schenkung entscheiden, nachdem Kulturdezernent Professor Georg Quander die Verwaltungsvorlage für den gestrigen Kulturausschuss abgesetzt hatte.

Die Ergebnisse der Fraktionsvorsitzenden-Besprechung mit dem OB sowie einer Unterredung zwischen Stadtvorstand und Stiftern solle noch in die Vorlage einfließen, so Quander. Außerdem habe es noch keine abgestimmte Fraktionsmeinung gegeben. "Ich fände es fatal, wenn die Schenkung in kontroversen Debatten angenommen würde." Ausschuss-Vorsitzender Dr. Lothar Theodor Lemper (CDU) forderte eine baldige Entscheidung, nachdem die "hervorragende Schenkung" schon seit über neun Jahren diskutiert werde. Sie sei "eine einmalige Möglichkeit einer großartigen Entwicklungschance".

Auch die SPD werde der Schenkung zustimmen, ist aber "nicht glücklich über das Verfahren", erklärte Professor Dr. Hans-Georg Bögner. "Wir hätten gerne einen städtebaulichen Wettbewerb unter Einbindung der Stifter gesehen und müssen nun die Zeche für eine Verwaltung zahlen, die das Stifter-Paar fast ein Jahrzehnt nicht vernünftig betreut hat", meinte der SPD-Politiker nach entsprechender Kritik seitens der Mäzene. Ein Wettbewerbsverfahren könne man ihnen nach ihrem jahrelangen Engagement nicht auch noch zumuten.

"Wir als Kulturausschuss müssen stärker darauf achten, wenn sich Mäzene an die Stadt wenden, dass wir das unterstützen", mahnte Dr. Ulrich Wackerhagen (FDP). "Es ist eine Blamage, wenn wertvolle Sammlungen wie die von Stoffel, Brandhorst, Garnatz und Speck in andere Städte abwandern", so der FDP-Kulturpolitiker. Er wisse aus eigenen Gesprächen, wie Stifter in Köln düpiert worden seien.

Die Grünen wollen die Schenkung ablehnen, weil sie die Rechtmäßigkeit der direkten Vergabe anzweifeln und einen Architektenwettbewerb als "Grundregel der Stadt" für ein solches Vorhaben betrachten. Fraktionschefin Barbara Moritz: "Wenn die Verwaltung das von vornherein so verhandelt hätte, wären die Stifter sicher darauf eingegangen."


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