Köln kann mehr
alle Meldungen »

29.08.2008

Bild

Pressespiegel

Schramma, der einsame Kandidat

Fritz Schramma und Ralph Sterck
Fritz Schramma und Ralph Sterck
Fritz Schramma und Ralph Sterck
Bild verkleinern
Fritz Schramma und Ralph Sterck
Köln Kritisch von Alfred Merta

"Mach wigger, Fritz!" hat Oberbürgermeister Fritz Schramma als seinen Wahlkampf-Slogan für die OB-Wahl im nächsten Jahr vorgeschlagen. Bei der Bekanntgabe seiner Kandidatur am Montag wirkte Schramma selbstbewusst und kämpferisch. Er trat als ein Stadtoberhaupt auf, das sich seiner Leistung und der Verbundenheit der Bürger gewiss sein darf.

Hört man in den Sitzungssaal des Rathauses hinein, dann schallt Schramma allerdings von zwei Dritteln der Ratsmitglieder die Aufforderung entgegen: Mach Schluss, Fritz!

Dass SPD und Grüne ihren gemeinsamen Kandidaten Jürgen Roters für den besseren OB halten, ist ja klar. Doch auch im bürgerlichen Lager hat Schramma einen Gegner: FDP-Fraktionschef Ralph Sterck kandidiert ebenfalls für das Amt des Oberbürgermeisters.

Sterck wird Schramma Stimmen wegnehmen, die ihm dann gegen Roters fehlen. Das allein schon ist für Schramma bedrohlich, doch erst recht sind es Stercks Argumente.

Kölns FDP folgt ganz bewusst nicht dem Beispiel der Düsseldorfer Liberalen, die für die Vorgezogene OB-Wahl am kommenden Sonntag ihre Spitzenkandidatin zugunsten des CDU-Bewerbers zurückgezogen haben. Sterck und seine Parteifreunde sehen zwar auch in Köln die CDU als ihren Partner an. Aber: Sie sprechen Schramma die Eignung zum Oberbürgermeister ab. Sterck stellt den Rathaus-Chef als einen Mann dar, der nichts anpackt und lieber im Karneval und auf der FC-Tribüne glänzt.

Bliebe dem CDU-Kandidaten also nur seine eigene Partei zur Unterstützung. Doch was derzeit von der Kölner CDU zu halten ist, hat Schramma selbst am Montag deutlich gemacht. Auf seinem Wahlplakat möchte er den Parteinamen lieber nicht gedruckt sehen. In der CDU-Ratsfraktion sieht er gravierenden Qualitätsmängel. Und sowieso gilt: "Wenn ich nur von CDU-Leuten gewählt werde, dann kann ich nicht gewinnen."

vorherige Meldung nächste Meldung

Liberale Webnews

Aktuelle Highlights

Do., 28.04.2016 Bonotel war Fehlinvestition von Anfang an Hoyer: Standort für Wohnungen nutzen
Zu der Feststellung der Verwaltung, dass die gesamten Trinkwasserleitungen im Bonotel für 1,5 Millionen Euro ausgetauscht werden müssen, ... mehr
Mo., 25.04.2016 Übergriffe an Silvester FDP-Chef Lindner fordert: Die Wahrheit muss auf den Tisch! Christian Lindner, MdL
Die Recherchen des Express zu den Erkenntnissen der Landesregierung nach den massenhaften Übergriffen in der Silvesternacht haben die ... mehr
Di., 19.04.2016 Houben: Verkehrsverlagerung durch Sperrung der Zülpicher Straße FDP kritisiert Straßensperrung im Uni-Viertel Reinhard Houben, MdR
Die Zülpicher Straße zwischen der Neustadt und Sülz ist im Bereich der Universität für den Autoverkehr gesperrt worden. ... mehr

Termin-Highlights

Sie schaffen im Schnitt 17,6 Arbeitsplätze in 2,8 Jahren. Rund 20% von Ihnen erwirtschaften mehr als 1 Mio Umsatz schon nach einem Jahr: ...mehr
EINLADUNG ZUM SPARGELESSEN Im Clubhaus „Kölner Ruderverein von 1877“ Am Freitag, 20.05.2016, 19.30 Uhr Unser Ehrengast: Prof. Dr. ...mehr

Sa., 21.05.2016, 15:00 Uhr
DFB-Pokalfinalspiel der Frauen
Bettina Houben
Sehr geehrte Damen und Herren, seit der Premiere im Jahr 2010 sind wir als FDP und Liberale Frauen Köln in jedem Jahr mit vielen ...mehr

Politik-Highlights

Katja Hoyer, MdR
Rede der Stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Katja Hoyer, zur Fortsetzung der Planungen für ein ...mehr
Ulrich Breite, MdR
Laudatio zur Übergabe des Friedrich-Jacobs-Preises 2015 an die Sportjugend Köln für das Angebot Mitternachtssport Lieber Herr ...mehr
Henriette Reker
Freie Demokraten unterstützen unabhängige und parteilose Kandidatin Die Kölnerinnen und Kölner wählen eine neue ...mehr

alle Videos »

Videothek

Friedrich-Jacobs-Preisverleihung 2015