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26.08.2008

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Pressespiegel

FDP-Fraktionschef Sterck will Oberbürgermeister werden

Ralph Sterck, MdR
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Ralph Sterck, MdR
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Ralph Sterck, MdR
Der Kampf um Köln

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FDP-Sterck hält an seiner Kandidatur fest

Die eigene Kandidatur von Ralph Sterck für die FDP nervt den OB. "Er hat keine Chance. Seine Stimmen nutzen Rot/Grün beziehungsweise sind für den Papierkorb", sagt Schramma. Er versuche, Sterck zu überreden, seine Kandidatur zurück zu ziehen. Laut Kölner Stadt-Anzeiger hat er sogar die Landes-FDP eingeschaltet. Bisher ohne Erfolg.

"Ich habe einen eigenen Anspruch, ich ziehe das durch und verzichte nicht", erklärte Sterck gestern.

Die ehemalige Freundschaft zwischen CDU und FDP - sie hat in den letzten Jahren mächtig gelitten. Es sei erschreckend, so Sterck, wie sich die CDU von ehemals gemeinsamen Themen abgewendet habe. Dazu gehörten der Bau des jüdischen Museums, der Ehrenfelder Moschee oder eines Fußball-Museums auf dem Breslauer Platz. "Es gibt keinen Grund, dass sich die Stadt beim DFB so anbiedert", sagt Sterck. Und liegt damit auf einer Linie mit SPD und Grünen.

Bild Kommentar
Wenn Sterck bleibt, ist Schramma weg

Von Wilfried Pastors

Fritz Schramma geht jetzt mit Hochdruck an, was seine Partei schon längst hätte tun sollen. Er will die FDP zum Verzicht auf den eigenen OB-Kandidaten bewegen, dafür sogar beim Landesvorstand der Liberalen vorsprechen. Seine Gegenleistung: Er bietet sich als "Geisel" für künftige Koalitionsverhandlungen mit der wenig verlässlichen CDU an.

Mit sicherem Machtinstinkt hat Schramma die Bedrohung erkannt. Ralph Sterck empfiehlt sich als Alternative für das bürgerliche Lager. Wenn der nur ein paar Prozent der kölschen Wähler folgen, kann der OB kippen. Nur die CDU-Stimmen reichen nicht zum Sieg.

Weil das rot-grüne Bündnis einig zusammensteht. Und sich am Ende auch noch ein paar Unentschlossene erinnern werden, dass Jürgen Roters als RP einen guten Job gemacht hat.

Wenn Sterck nicht verzichtet, kann Schramma die nächste Amtszeit vergessen.


Express
Der Kampf um Köln
Ring frei für das große Duell zum Amt des Oberbürgermeisters

Von Robert Baumanns und Chris Merting

Der Kampf um das Kölner Rathaus ist eröffnet. Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) kündigte gestern offiziell seine erneute Kandidatur für die OB-Wahl im kommenden Jahr an.
Ich stelle mich gerne nochmals sechs Jahre an der Spitze der Stadt zur Verfügung“, so Schramma, der morgen 61 Jahre alt wird. Er sei einfach noch nicht bereit für das Rentnerdasein.

Das ist der Herausforderer Jürgen Roters auch noch nicht. Der ehemalige Polizeichef und Regierungspräsident im Ruhestand steigt für SPD und Grüne in den Ring. Die hoffen, das Roters als Ausdauersportler am Ende mehr Luft habe.

CDU-Parteichef Jürgen Hollstein ist indes überzeugt: „Fritz Schramma ist ein politisches Schwergewicht in der Region, im Land und im Bund.“ Er verfüge über viel Erfahrung.

„Ich habe in den vergangenen acht Jahren meiner Amtszeit viel erreicht“, so Schramma. „Die Stadt hat ihr Gesicht zum Positiven verändert. Sie ist sauberer, sicherer und attraktiver geworden.“

Er möchte angestoßene Projekte wie etwa den Rheinauhafen, den Rheinboulevard und die Archäologische Zone erfolgreich abschließen. Außerdem stellte der OB seitenweise neue Projekte vor: von der „Wohlfühlstadt“ Köln über verstärkte Familienförderung bis zum Ausbau des boomenden Wirtschaftsstandortes.

Der OB ist optimistisch, dass auch die Liberalen am Ende seine Kandidatur unterstützen werden: „Wir sind mit der FDP in guten Gesprächen.“

Ralph Sterck ist über diese Aussage verwundert: „Ich werde meine Kandidatur für keinen Mitbewerber zurückziehen. Die CDU hatte jede Chance, mit uns über einen anderen CDU-Kandidaten zu sprechen. Ich bin nicht zum Spaß angetreten. Das beste für die Stadt wäre ein Oberbürgermeister Ralph Sterck.“


koeln.de
Schramma: FDP senkt Wiederwahl-Chancen
Oberbürgermeister-Kandidatur

Oberbürgermeister Fritz Schramma möchte wiedergewählt werden, sich gegen SPD-Gegenkandidat Jürgen Roters durchsetzen. Dafür allerdings benötigt er die Stimmen der FDP, die er wie auf Landesebene als Koalitionspartner ins Boot holen möchte. Doch die FDP beharrt auf einem eigenen Kandidaten.

Schon im Februar kürte die Kölner FDP ihren Fraktionschef Ralph Sterck zum OB-Kandidaten. Sterck soll gegen Roters und Schramma antreten, desweiteren überlegt auch die Linkspartei, einen Kandidaten aufzustellen. Schramma hoffte wohl auf die Stimmen der Liberalen, doch schon im Februar verkündete Sterck, dass "man ja kein Oberbürgermeister-Wahlverein" sei.

Diese Haltung frischte Sterck nach der Kandidatur zur Wiederwahl Schrammas gegenüber der Kölnischen Rundschau auf. Schramma habe "in seiner Amtszeit zu wenig Prozesse und Projekte auf den Weg gebracht." Die FDP gibt sich also weiterhin Schramma-kritisch und weigert sich, den eigenen Kandidaten zugunsten der Wahl Schrammas aufzugeben.

Oberbürgermeister Fritz Schramma sieht jedoch trotzdem Hoffnung, noch die Unterstützung der FDP zu gewinnen. Die Stimmen benötigt er dringend, einerseits, weil Roters ein starker Kandidat ist, andererseits, weil dieser auf die Stimmen von SPD- und Grünen-Anhängern zählen kann. Auf die FDP kann er also kaum verzichten. Auf die Frage, ob er versuchen würde, den FDP-Kandidaten zum Verzicht zu bewegen, antwortete Schramma im Kölner Stadt-Anzeiger, dass er mit der FDP "im Gespräch" bleibe. Offensichtlich besteht die Hoffnung auf einen Rückzieher von Sterck.

Der allerdings bleibt stoisch: Die "Leistungsbilanz" Schrammas fiele "nicht gut aus", so Sterck gegenüber der Kölnischen Rundschau, "Deshalb bleibt es bei einem eigenen FDP-Kandidaten. Und daran wird sich bis zur Wahl auch definitiv nichts mehr ändern." Da wird wohl noch einiges verhandelt werden müssen.


Kölner Stadt-Anzeiger
Stimmen der Konkurrenten zur Kandidatur

(...)
Ralph Sterck, Fraktionschef der FDP: „Ich werde keinesfalls zugunsten Schrammas auf meine Kandidatur verzichten. Wir haben uns entschieden, bei der Wahl eine bürgerlich-liberale Alternative zum amtierenden Oberbürgermeister anzubieten. Dass Schramma jetzt ebenso wie ich im Rheinauhafen vor die Presse tritt, ist eine Bankrotterklärung seiner Leistungsbilanz. Er hat sich in den letzten neun Jahren um Repräsentation gekümmert, um Sport und Karneval - ich habe Stadtentwicklung gemacht.“
(...)

Schramma gegen Roters
Andreas Damm zur Wahl des Oberbürgermeisters

Ganz gleich, wie viele Kandidatennamen sich auf der Liste finden werden - die Oberbürgermeisterwahl im kommenden Juni läuft auf einen Zweikampf hinaus. Der Amtsinhaber Fritz Schramma und sein rot-grüner Herausforderer Jürgen Roters, diese beiden Politiker werden das Rennen unter sich ausmachen.
Der Erfahrung nach gehen die Amtsinhaber mit einem gewissen Vorteil in den Wahlkampf. Dabei wird sich Schramma damit abfinden müssen, dass die FDP ihm einen Teil des bürgerlichen Lagers streitig machen will. Schrammas Ankündigung, er werde mit den Liberalen auch an überörtlicher Stelle über einen Verzicht der Kandidatur sprechen, lässt auf Besorgnis schließen. Den Strategen in der CDU-Zentrale müssen die klaren Worte missfallen, mit denen der FDP-Fraktionsvorsitzende Ralph Sterck an seiner Bewerbung festhält.

SPD und Grüne stehen zwar geschlossen hinter Roters. Sollte jedoch die Linke einen eigenen Kandidaten aufstellen, droht Roters ein ähnliches Problem wie Schramma. So könnten es am Ende die Anhänger der kleineren Parteien sein, die den Zweikampf um das höchste Amt der Stadt entscheiden.


Kölnische Rundschau
Stimmen zur Kandidatur

Ralph Sterck, FDP-Fraktionschef und OB-Kandidat der Liberalen: Uns war schon lange klar, dass Schramma wieder antritt. Dass er für seine gestrige Präsentation kein anderes Bild gewählt hat als den Rheinauhafen ist bezeichnend. Er hat in seiner Amtszeit zu wenig Prozesse und Projekte auf den Weg gebracht. Die Leistungsbilanz fällt nicht gut aus. Deshalb bleibt es bei einem eigenen FDP-Kandidaten. Und daran wird sich bis zur Wahl auch definitiv nichts mehr ändern.


Radio Köln
FDP-Fraktionschef Sterck will Oberbürgermeister werden

Kölns FDP-Fraktionschef Ralph Sterck will auf keinen Fall auf seine Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters verzichten. Kölns amtierender Oberbürgermeister Schramma hatte am Montag bekannt gegeben, dass er sich für die CDU im Juni kommenden Jahres noch einmal der Wahl stellen will. Er bekräftigte dabei außerdem, dass sein Wunsch-Bündnis eine Partnerschaft mit der FDP sei.

Schramma wolle versuchen, Sterck dazu zu bringen, sich der Wahl doch nicht zu stellen, hieß es. Der FDP-Fraktionschef sieht dafür aber keinen Grund. Die Bilanz für Schrammas Amtszeit falle bescheiden aus, sagte Sterck. Er habe zu wenig Prozesse und Projekte auf den Weg gebracht.

Schramma habe sich in den vergangenen Jahren um Sport und Karneval gekümmert. Daher habe sich die FDP entschieden, dem Kölner eine bürgerlich-liberale Alternative anzubieten.


report-k.de
Ich brauche mich nicht zu verstecken

Ralph Sterck, Kandidat der FDP für die Oberbürgermeisterwahl 2009
Fritz Schrammas Kandidatur konnte man sich an fünf Fingern abzählen. Wir haben unsere Entscheidung zum Oberbürgermeisterkandidaten schon dahingehend getroffen, dass wir den Weg einer bürgerlich-liberalen Alternative gehen wollen. Ich denke, ich habe ein ausreichend anderes Profil, als die Kandidaten der CDU und der SPD und der Grünen. Dass er seine Kandidatur im selben Gebäude bekannt gibt, wie ich am 22. Februar, zeigt, dass er kein anderes Projekt vorweisen kann, dass mit seinem Namen verbunden ist. Und wenn er am kommenden Samstag die Rheinuferstraße mit fünf Spuren eröffnen will, kann ich nur sagen, dass ich im Stadtentwicklungsausschuss dafür gesorgt habe. Auch wenn ich persönlich mit Fritz Schramma mit seinem Amtsbonus und Jürgen Roters gut klar komme, brauche ich mich hinter ihnen nicht zu verstecken.

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