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22.08.2008

Kölnische Rundschau

Pressespiegel

Sorge um Olympiamuseum

Sport- und Olympiamuseum
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Sport- und Olympiamuseum
Debatte über Standort des nationalen Fußballmuseums
SPD, Grüne und FDP arbeiten an Änderungsantrag


Von Jan Wördenweber

Was wird aus dem Deutschen Sport- und Olympiamuseum, sollte das DFB-Museum am Breslauer Platz gebaut werden? In der Politik mehren sich die Stimmen, die für die "Sportschau" im Rheinauhafen schwarz sehen, wenn 1,5 Kilometer rheinabwärts ein aufwendig gestalteter Fußball-Tempel die Massen anzieht.

Wie gestern am Rande des Sportausschusses zu erfahren war, arbeiten SPD, Grüne und FDP derzeit an einem Änderungsantrag, den sie zur nächsten Ratssitzung einbringen wollen. Demnach soll mit dem DFB über den Rheinauhafen als Standort verhandelt werden. Zudem komme aber auch der Breslauer Platz in Frage, vorausgesetzt der DFB ändert seine Rahmenbedingungen.

"Wir rollen dem DFB den roten Teppich aus, aber es kann nicht sein, dass wir die ganze Zeche zahlen müssen", erklärte ein Befürworter des Änderungsantrags. FDP, Grüne und SPD stören sich vor allem daran, dass der DFB das Grundstück am Breslauer Platz "geschenkt" haben will.

Die CDU hingegen favorisiert die Beschlussvorlage, die gestern ohne Votum in den Rat geschoben wurde. Demnach soll die Verwaltung die Verhandlungen mit dem DFB über einen Museumsbau am Breslauer Platz zum Abschluss bringen. Damit folgen die Christdemokraten ihrem Oberbürgermeister Fritz Schramma, der sich für den Bau des Museums am Hauptbahnhof stark macht.

"Mit dem Rheinauhafen würde die Position Kölns geschwächt", meint der sportpolitische Sprecher der CDU, Andreas Köhler. Man solle mit dem Breslauer Platz in die Verhandlungen gehen und dann schauen, ob die Stadt Kosten und Nutzen optimieren könnte. Zudem erinnert Köhler daran, dass das Grundstück nach der Nutzung als Museum wieder an die Stadt geht.


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Stadtentwicklung.

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