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24.08.2008

FDP-Kreisverband Köln

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LibAK Medienpolitik zu Gast beim Deutschlandfunk

Reinhard Houben
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Reinhard Houben
Auf Initiative des Kreisvorsitzenden der FDP Köln, Reinhard Houben, war der LibAK Medienpolitik der FDP-Köln mit seinem Vorsitzenden Wout Nierhoff zu Gast beim Deutschlandfunk im Kölner Süden. Im Sendergebäude am Raderberggürtel wurden die Arbeitskreismitglieder im Gremiensaal zunächst von der Verwaltungs- und Betriebsdirektorin Karin Brieden, dem Abteilungsleiter Aktuelles Christoph Heinemann und von Annett Ihme aus dem Bereich Veranstaltungsservice empfangen.

Gemeinsam mit dem Deutschlandradio Kultur, das von Berlin aus sendet, ist der Deutschlandfunk in Köln eines der beiden Senderstandbeine des in einer Körperschaft öffentlichen Rechts organisierten Deutschlandradios. Während der Deutschlandfunk nach eigener Angabe "das aktuelle Informationsprogramm für alle [ist], die es genau wissen wollen" und dabei "Aktuelles aus Deutschland und der Welt" im Blick hat, versteht sich das Deutschlandradio Kultur als "Radiofeuilleton für Deutschland", in dem es um "Hörens- und Wissenswertes über Kunst und Kultur, Politik und Geschichte, Wirtschaft und Wissenschaft" geht.

Nach der Vorstellung der eigenen Aufgaben und der besonderen Rolle im Verhältnis zum Deutschlandradio Kultur in Berlin und dem Deutschlandradio als Dachgesellschaft ging es im Gespräch mit den Arbeitskreisteilnehmern um verschiedenste Themenkreise: Zum Sendebetrieb im engeren Sinne merkten die Senderverantwortlichen ausdrücklich an, dass die flächendeckende Versorgung mit dem Sendersignal des Deutschlandfunks nach wie vor absolute Priorität habe.

Dabei gehe es im wesentlichen darum, die zahlreichen, bisher noch sehr schlecht versorgten Bereiche - wie zum Beispiel die Region Westfalen-Lippe - besser zu erschließen. Darüber hinaus müsse aber auch sichergestellt werden, dass wünschenswerte technologische Neuerungen im Zusammenhang mit der Signalverbreitung mittel- und langfristig nicht zu Verlusten bei der technischen Reichweite führen.

Mit Blick auf die derzeit noch unter Hochdruck geführten Verhandlungen zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag unterstrichen Christoph Heinemann und Karin Brieden, dass hier neben dem bisher schon klar umrissenen Auftrag für ARD und ZDF nun endlich auch eine klare Vorgabe für das Deutschlandradio überfällig sei.

Das DLF-Sendergebäude am Raderberggürtel mit der blickfangenden Raumskulptur des Altmeisters Norbert Kricke über dem Eingangsportal hat mit dem ehemaligen Sendergebäude der Deutschen Welle eine stadtentwicklungspolitische Katastrophe in unmittelbarer Nachbarschaft. Einst eines der formschönsten Hochhäuser Europas aus der Feder des Stararchitekten Manfred Adams, hatte sich die für die 70er Jahre typische Bauausführung mit Asbest später als tickende Zeitbombe entlarvt. Im Gespräch wurde deutlich, dass die Mitarbeiter des Deutschlandfunks eine zeitnahe Zuführung des benachbarten Gebäudes zu einer neuen Nutzung im Nachgang an die Asbest-Sanierung für dringend erforderlich halten und als längst überfällig erachten.

Im Anschluss an die Diskussion wurden die Mitglieder des LibAK Medienpolitik sowohl von Christoph Heinemann als auch von Dr. Marco Bertolaso, dem Abteilungsleiter Zentrale Nachrichten, durch die verschiedenen Redaktions- und Produktionsbereiche des Hörfunkprogramms geführt. Hierbei wurde der Entstehungsprozess eines Beitrags von der ersten Recherche bis zur fertigen Sendung besonders anschaulich. Nicht zuletzt der Besuch eines Studios während einer Live-Sendung vermittelte den Mitgliedern des LibAK Medienpolitik einen unmittelbaren Eindruck vom Redaktions- und Produktionsalltag beim Deutschlandfunk.

Abschließend besuchten die Mitglieder des LibAK Medienpolitik gemeinsam mit Annett Ihme noch den Kammermusiksaal im Gebäude des Deutschlandfunk. Dabei wurde besonders deutlich, dass der Deutschlandfunk insbesondere im Zusammenhang mit den hier vor Ort aufgezeichneten Konzerten und Veranstaltungen über die Programmproduktion hinaus einen besonderen Beitrag zur lokalen Kultur- und Bildungslandschaft im Kölner Süden leistet.


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