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20.08.2008

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Sterck: Gutachten entkräftet nicht Bedenken

So könnte das Fußballmuseum am Breslauer Platz aussehen
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So könnte das Fußballmuseum am Breslauer Platz aussehen
Fußballmuseum besser in Rheinauhafen

Für das nationale Fußballmuseum des DFBs liegt nun ein neues Wirtschaftlichkeitsgutachten vor, das zu einem ausgesprochen positiven Geschäftsergebnis beim laufenden Betrieb in sechsstelliger Höhe kommt. Dazu erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende Ralph Sterck:

„Das Gutachten über die Wirtschaftlichkeit des Betriebes eines nationalen Fußballmuseums am Breslauer Platz prognostiziert gute Ergebniszahlen. Das ist erfreulich, beantwortet aber nicht die Frage, warum diese erfreulichen Betriebsdaten nicht auch im Rheinauhafen zu erwirtschaften sind.

Einen sechsstelligen Gewinn soll das Betreiben des Fußballtempels abwerfen. Donnerwetter, was für ein gutes Geschäft! Was uns Liberalen aber mehr als verwundert, ist, dass bei einem solch guten Geschäft der DFB unbedingt die Stadt in das Betreibermodell nehmen und damit den „todsicheren“ Gewinn mit uns teilen will. Der Ruf des DFBs in Wirtschaftsdingen ist nicht der eines Samariters.

Eine Bedingung des DFBs ist eine unentgeltliche, insbesondere kosten- und pachtfreie Überlassung des Grundstücks für die Dauer von Bau und Betrieb des Fußballmuseums. Das vom DFB gewünschte und von der Stadtspitze freizügig zugesagte Grundstück am Breslauer Platz ist mehrheitlich nicht im Eigentum der Stadt. Nur 42% (!) der Fläche gehört der Stadt. Bei der 1a Lage wird das für die Stadt ein teurer Zukauf. Da kann das Museum Jahrzehnte Gewinn abwerfen, bis diese getätigte Investition wieder drin ist.

Unsere 42% Eigentum an dieser Toplage ist sehr viel wert. Es gehört mit seiner Lage zu den heiß begehrtesten Grundstücken in Deutschland. Das Rheinpanorama mit dem Dom repräsentiert ein weltbekanntes Stück Deutschland. Das weiß auch der DFB. Was macht Köln: es verschenkt das Grundstück, anstatt es zu verwerten und zahlt auch noch drauf.

Die FDP-Fraktion bleibt bei ihrer Schlussfolgerung, dass die Bedingungen für die Stadt beim Standort Breslauer Platz äußerst „unglücklich“ gestaltet sind. Die FDP hält die vorgeschlagenen Standorte der Verwaltung, Aufstockung des vorhandenen Gebäudes des Deutschen Sport- & Olympia-Museums oder Neubau in einem noch nicht bebauten Baufeld – unmittelbar in der Nähe des Deutschen Sport- & Olympia-Museums für geeigneter und risikoärmer. Dadurch würde eine einzigartige Museumsinsel des Sports in Europa entstehen.

Es bleibt für die FDP-Fraktion absolut unverständlich, warum die Stadtspitze sich so voreilig von diesen beiden Vorschlägen verabschiedet hat. Die Grundstücke im Rheinauhafen sind immerhin auch Toplagen und im Gegensatz zur Baufläche am Breslauer Platz gehören sie auch noch einer städtischen Tochter. Diese Argumente sind so stichhaltig, dass sie bisher auch kein Gutachten entkräften konnte. Darum bleibt die FDP-Fraktion bei der Favorisierung der Verwaltungsvorschläge, Fläche im Rheinauhafen anzubieten.“


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