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18.08.2008

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Viertes liberales Big-Five-Projekt Rheinauhafen eröffnet

Die Kranhäuser im Rheinauhafen
Die Kranhäuser im Rheinauhafen
Die Kranhäuser im Rheinauhafen
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Die Kranhäuser im Rheinauhafen
Sterck: Ohne FDP wäre er nie so gebaut worden

Am Wochenende ist der Rheinauhafen im Rahmen der „new talents - junge biennale köln“ offiziell eröffnet worden. Dazu erklärt der liberale Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Köln, Ralph Sterck:

„Der Erfolg hat bekanntlich viele Väter. Und spätestens seit die Fertigstellung der Kranhäuser in greifbare Nähe gerückt ist und Microsoft seinen NRW-Standort an die Rheinuferstraße verlegt – und damit bis weit in die Südstadt ausstrahlt – gilt dies auch für den Rheinauhafen. Doch als am 25. Februar 2002 der entsprechende Bebauungsplan im Stadtentwicklungsausschuss beschlossen wurde, war es die Stimme der FDP, die dem Projekt zu einer knappen Mehrheit verhalf. Während sich die SPD damals enthielt und die Grünen dagegen stimmten sonnen selbst sie sich heute im Licht des aktuell erfolgreichsten Investitionsmagneten Kölns.

Schon in meiner damaligen Begründung, als alle Gebäude erst auf dem Papier zu sehen waren, sprach ich von einem zukunftsweisenden, modernen und sogar spektakulären Städtebau, der nach jahrzehntelanger Diskussion nun endlich verwirklicht werden konnte. Die geplanten Kranhäuser sind in Verbindung mit den unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden wie den alten Lagerhallen ein neues Highlight im Kölner Panorama.

Vorwürfe, im Rheinauhafen gäbe es mit einem Anteil von ca. 30% nicht genügend Wohnungen – immerhin doppelt so viel wie im Mediapark – , wurden Lügen gestraft. Gerade die Wohnungen haben sich wie geschnitten Brot vermarkten lassen, wodurch ehemals geplante Gewerbeflächen wie im südlichen ‚Siebengebirge’ in Wohnbauflächen umgewidmet wurden: Der Mix aus Gewerbe, Wohnen und Kultur verspricht ein urbanes Viertel.

Ich bin froh, dass wir es geschafft haben, für die Rheinuferstraße eine dritte Spur in Richtung Norden zu realisieren und die zwischenzeitlich von Rot-Grün geplante Busspur zu verhindern. Leider sind wir mit dem Vorschlag, diese Leistungsfähigkeit auch zwischen Rheinufertunnel und Severinsbrücke in Richtung Süden herzustellen, um den täglichen Stau in Höhe des Martim-Hotels zu vermeiden, an den damaligen Mehrheitsverhältnissen gescheitert.

Auch der Anschluss der beeindruckenden Tiefgarage an das Parkleitsystem ist ein Gewinn für die ganze Innenstadt. Als letzten Wunsch für die optimale Erschließung des Hafens haben wir nun noch die Straßenbahnhaltestelle auf der Severinsbrücke auf Höhe der Hafenhalbinsel. Eine entsprechende Initiative der FDP hat der zuständige Verkehrsausschuss vor kurzem beschlossen und die Signale aus der Verwaltung zu diesem Thema stimmen mich hoffnungsfroh.

Die Eröffnung des Rheinauhafens ist nach dem Bau des RZVK-Turmes, der Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes mit der Domtreppe und der Eröffnung der KölnArcaden auf dem CFK-Gelände das vierte Stadtentwicklungsprojekt der „Big Five“, die ohne die FDP während der Phase der bürgerlich-liberalen Koalition von 1999 bis 2003 nicht realisiert worden wären. Die Ausweitung des Niederflurnetzes ist das letzte dieser Projekte, dessen Vollendung mit dem Umbau der Haltestelle Ebertplatz gerade der Vollendung entgegenstrebt, die teilweise nur mit einer Einstimmenmehrheit im Rat bzw. im Ausschuss beschlossen wurden.

Der Rheinauhafen ist auch ein weiterer Punktsieg über die wirtschaftsfeindliche Politik der Grünen und der Bedenkenträger der SPD, die jeweils vier der fünf Projekte ihre Zustimmung verweigert hatten. Die Liberalen sind stolz darauf, während der Zeit ihrer "Regierungsbeteiligung" diese Highlights für Köln gesät zu haben und diese Erfolge heute ernten zu können. Ähnlichen Gestaltungswillen lassen die anschließenden Mehrheiten, Schwarz-Grün, Große Koalition und jetzt Linksbündnis, vermissen. MesseCity, Breslauer Platz und Deutzer Hafen seien hier nur drei traurige Beispiele für diese zögerliche Politik.“


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Stadtentwicklung.

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