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07.08.2008

Junge Liberale Köln

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Eigenverantwortung und Selbstbestimmung anstatt generelles Rauchverbot

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Laufenberg: JuLis setzen auf Kennzeichnungspflicht

Auf Grund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts geht die Debatte um ein generelles Rauchverbot in Deutschlands Gaststätten und Kneipen in die zweite Runde. Dazu erklärt die Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Köln, Sylvia Laufenberg:

„Die Jungen Liberalen Köln lehnen ein absolutes Rauchverbot strikt ab. Die Entscheidung, ob geraucht wird oder nicht, muss in der Eigenverantwortung des Betreibers und seiner Kunden liegen. Das Eingreifen des Staates in die Selbstbestimmung eines Unternehmens ist aus wirtschaftlicher Sicht unakzeptabel und gleicht einer Enteignung.

Daher setzt die Jugendorganisation der FDP auf eine gut sichtbare Kennzeichnungspflicht außer- und innerhalb der Lokalität. So werden Kinder und Jugendliche vor gesundheitlichen Schäden geschützt und Erwachsene können selbst entscheiden, ob sie dem Rauch ausgesetzt werden möchten oder nicht. Und Kleingastronomen, die noch im vergangenen Monat Angst um ihre Existenz hatten, dürfen nun aufatmen.

Auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Gastronomie können sich somit um einen Rauchfreien Arbeitsplatz bemühen. Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und die damit verbundene Wahlfreiheit muss über gesetzlichen Kontrollen stehen, da diese die Bürgerinnen und Bürger in ihrer Freiheit immer mehr einschränken.

In Köln haben bereits einige Betreiber ihre Kneipen gekennzeichnet und setzen die Bestimmungen für Berlin und Baden-Württemberg auch hier schon schnell und verantwortungsvoll um. So sollte den Bürgerinnen und Bürgern doch ihre Qualmerei genauso wie ihr leckeres Kölsch erlaubt sein. Denn bei dieser Diskussion kann die Debatte um ein Alkoholverbot nicht mehr weit sein.“

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