Köln kann mehr
alle Meldungen »

02.08.2008

Kölnische Rundschau

Pressespiegel

Museum nun doch kleiner

Das Modell für das Haus und Museum der jüdischen Kultur
Bild vergrößern
Das Modell für das Haus und Museum der jüdischen Kultur
Das Modell für das Haus und Museum der jüdischen Kultur
Bild verkleinern
Das Modell für das Haus und Museum der jüdischen Kultur
SPD, Grüne, FDP stellen gemeinsamen Dringlichkeitsantrag

Von Susanne Happe

"Wir wollen das Projekt räumlich reduzieren und dafür auch das Gelände des ehemaligen Kaufhauses Kutz einbeziehen", sagt SPD-Fraktionschef Martin Börschel. Dass dort dem Stifter Gérard Corboud schon 1000 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche versprochen wurden, sei durchaus mit den jetzigen Plänen vereinbar. SPD, Grüne und FDP haben einen Dringlichkeitsantrag zum Jüdischen Museum formuliert, der 14 Punkte enthält.

In dem Eilantrag wird kritisiert, dass bei der Ausschreibung des Architektenwettbewerbs die Einbeziehung des Kutz-Geländes nicht ausreichend berücksichtigt worden sei. Nun soll überlegt werden, welche Museumsnebenräume dort untergebracht werden könnten, "um die Baumasse auf dem Platz selbst zu reduzieren". Die Verwaltung soll den 1. Preisträger beauftragen, "die Realisierbarkeit für die Baustufen der Archäologischen Zone ohne und mit Museum detaillierter darzustellen". Außerdem soll er eine Alternative entwickeln, die das künftige Museum "vom Gebäude des Wallraf-Richartz-Museums abrückt" und einen neuen Platz schafft.

Oberbürgermeister Fritz Schramma sagte, er sei mit dem größten Teil des Dringlichkeitsantrags einverstanden, "die meisten Punkte spiegeln das wider, was ich eingefordert habe". Die Antragsteller kritisieren den OB, weil er als Sachpreisrichter nur kurz an der Jury-Sitzung teilgenommen habe. Schramma konterte, er habe sich aus fachlichen Gründen von Stadtentwicklungsdezernent Bernd Streitberger vertreten lassen und den Kulturdezernenten entsandt. Als "absolut daneben" bezeichnete er die Forderung der Antragsteller, die Verwaltung solle die Errichtung des Jüdischen Museums durch die Stadt prüfen. FDP-Fraktionschef Ralph Sterck meint, denkbar sei dann eine Vermietung an die Betreiber des Museums. Schramma: "Noch vor drei Wochen hat Herr Börschel gesagt, Voraussetzung sei, dass der Förderverein des Museums sowohl das Invest als auch den Betrieb finanziert."

Die CDU wird einen Antrag einbringen, der die Trennung von Archäologischer Zone und Jüdischem Museum fordert. CDU-Fraktionschef Winrich Granitzka und Fraktionsgeschäftsführer Josef Müller sagten, dass die CDU 2006 die Einbeziehung der Bürger gefordert habe und den Bau einer Holzkonstruktion, die die Dimension eines Museumsbaus deutlich machen sollte. Das sei von SPD und Grünen abgelehnt worden.

Derweil weist der OB die Politiker darauf hin, dass der Siegerentwurf nicht die geforderte Trennung von Archäologischer Zone und Museum erfülle und deshalb überarbeitet werden müsse. Sonst seien die Landeszuschüsse von zwölf Millionen Euro in Gefahr. Die Ausstellung der Architektenentwürfe im Rathaus wird bis zum 28. August verlängert.


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Haus und Museum der jüdischen Kultur.

vorherige Meldung nächste Meldung

Liberale Webnews

Aktuelle Highlights

Mo., 09.02.2015 Durchstarten im "Solution Space" Unabhängige Oberbürgermeister-Kandidatin Reker eröffnet ihr Wahlbüro Ulrich Breite, Ralph Sterck, Henriette Reker, Hans Stein, Katja Hoyer und Christtraut Kirchmeyer bei der Eröffnung (v.l. - Foto: Stephan Wieneritsch)
Im "Solution Space" werden die Weichen gestellt. Die unabhängige Oberbürgermeister-Kandidatin und amtierende Sozialdezernentin Henriette ... mehr
Fr., 06.02.2015 Mehr Chancen für Kölner Handwerk Rat macht den Weg für beschränkte Ausschreibungen frei! Ulrich Breite, MdR
Nach einer Initiative von CDU und FDP hat der Rat in ... mehr
Mo., 15.12.2014 FDP setzt Zuweisungsreform, Chancen zur Berufsbildung und Unterbringung auf Schiffen und im Umland durch Gemeinsamer Antrag zur Flüchtlingspolitik im Rat Katja Hoyer, MdR
SPD, CDU, Grüne und FDP stellen zur kommenden Ratssitzung einen ... mehr

Termin-Highlights


Mo., 02.03.2015, 18:00 Uhr
Besuch bei Radio Köln
2. Info-Abend der Medienwerkstatt der FDP-Köln Liebe Medieninteressierte in der Kölner FDP, nach der erfolgreichen ...mehr

So., 15.03.2015 bis Mi., 18.03.2015, 18:00 Uhr bis 13:30 Uhr
lit.Cologne-Begleitseminar: Ist die Literatur (noch) Spiegelbild unserer Gesellschaft?
Wir begleiten die diesjährige lit.Cologne mit einem Seminar über die Lesekultur in unserem Lande und den Stellenwert von Literatur im ...mehr

Politik-Highlights

Henriette Reker
Freie Demokraten unterstützen unabhängige und parteilose Kandidatin Am 13. September 2015 wählen die Kölnerinnen und Kölner eine ...mehr

Mo., 03.11.2014
Erinnerungen an Manfred Wolf
Manfred Wolf
Rede von Ralph Sterck anlässlich der Trauerfeier zum Tode von Manfred Wolf Liebe Marianne Wolf, liebe Familie Wolf! Ich ...mehr
Yvonne Gebauer, MdL
Yvonne Gebauer, Bildungspolitische Sprecherin der ...mehr

alle Videos »

Videothek

Arena der Freiheit