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24.07.2008

Kölner Stadt-Anzeiger

Pressespiegel

Behörde sorgt sich um Sürther Au

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Die Bezirksvertreter plädieren für die rechtsrheinische Trasse der Shell-Pipeline

Von Ulrike Süsser

Godorf/Sürth - Einstimmig hat sich die Bezirksvertretung in einer Dringlichkeitsentscheidung für die rechtsrheinische Variante der geplanten Shell-Pipeline ausgesprochen. Sie lehnte damit die Stellungnahme der Unteren Landschaftsbehörde ab, die diese Trassenführung als nicht optimal erachtet und erhebliche Bedenken dagegen äußerte.

Um die Werke Godorf und Wesseling zu verbinden, will Shell für 150 Millionen Euro eine Rohrleitung größtenteils über rechtsrheinisches Terrain führen. Transportiert werden sollen Diesel, Benzin, Butan und Kerosin. Die Bezirksregierung hat vor kurzem dieser Variante zugestimmt.

Die Untere Landschaftsbehörde kritisierte, dass bei dieser Streckenführung die Eingriffe in die Natur und Landschaft erheblich und nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Sie bemängelte auch, dass ein Teil der Pipeline am Naturschutzgebiet "Sürther Aue" entlang geleitet werde. Karl-Heinz Daniel, der Fraktionsvorsitzende der FDP, äußerte sich irritiert. Schließlich würden beim Ausbau des Godorfer Hafens immerhin 15 Hektar Naturschutzgebiet zerstört. Dazu habe sich die Behörde nicht geäußert.

Die Bezirksregierung hat im Vorfeld sechs mögliche Trassen untersucht, die die Shell vorgeschlagen hatte. Sowohl die Raffinerie als auch die Bezirksregierung bevorzugen die rechtsrheinische Lösung, bei der die Rohre bei Godorf im Bereich der "Sürther Aue" verlaufen, dann den Rhein unterqueren, auf Niederkasseler Gebiet auf Überschwemmungsgebiet verlaufen bei Lülsdorf wieder unter dem Rhein nach Wesseling in das Shell-Werk münden. Bedenken hat die Stadt Niederkassel geäußert.


Hier geht es zu Meldungen und Initiativen der FDP zum geplanten Ausbau des Godorfer Hafens.

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