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27.10.2008

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

FDP für Umnutzung des Deutzer Hafens

Ralph Sterck, MdR, auf der Baustelle des Kranhauses Mitte mit Blick über Köln
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Ralph Sterck, MdR, auf der Baustelle des Kranhauses Mitte mit Blick über Köln
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Ralph Sterck, MdR, auf der Baustelle des Kranhauses Mitte mit Blick über Köln
Sterck: Hängerpartie kostet Arbeitsplätze - OB muss Führungsstärke zeigen

Anlässlich der heutigen Besichtigungstour des Wirtschaftsausschusses durch den Deutzer Hafen und Presseberichten, die an die 40-jährige Umnutzungsgeschichte des Rheinauhafens erinnern, erklärt FDP-Fraktionschef Ralph Sterck:

„Bereits im September 2007 hatte die FDP einen entsprechenden Antrag zur Umnutzung des Deutzer Hafengeländes nach dem Beispiel des Rheinauhafens in den Rat eingebracht, war aber an den Bedenken von Rot-Grün-Dunkelrot gescheitert.

Doch der Druck auf das Gelände wächst. Dies ist nicht nur dem Erfolgsmodell Rheinauhafen zu verdanken, sondern den Leerständen und städtebaulichen Missständen im Gegenüber auf der rechten Rheinseite, die kein vertretbarer Zustand vor dem Hintergrund der innerstädtischen Lage und zusätzlicher Ansiedlungen und Investitionen an der Siegburger Straße sind.

Die Stadt muss auch nach der Vollendung des Rheinauhafens im Jahre 2010 und der MesseCity bis zum Jahre 2015 ähnlich attraktive Entwicklungsgebiete für Neuansiedlungen bereithalten, da sonst Investitionen und Ansiedlungen an Köln vorbei gehen.

Um den heutigen Nutzern des Deutzer Hafens neue Entwicklungsmöglichkeiten an anderer Stelle zu geben und hier neue Arbeitsplätzen und Wohnungen anzusiedeln, ist es notwendig, umgehend Planungssicherheit zu schaffen und ein klares Votum für eine Umnutzung zu geben. Eine jahre- und jahrzehntelange Hängepartie wie beim Rheinauhafen, der MesseCity und beim Großmarkt sollte sich die Stadt nicht erneut erlauben, weil dies Arbeitsplätze kosten würde.

Dies ist nun eine Führungsaufgabe für Oberbürgermeister Schramma. Er muss zunächst den Streit im Stadtvorstand zu Gunsten einer zukunftsweisenden Entwicklung klären, um mit einer einheitlichen Verwaltungsmeinung vor den Rat zu treten. Aber er darf dies dann nicht den unberechenbaren politischen Verhältnissen überlassen, sondern sollte alle Beteiligten an einen Tisch holen, um für eine Vision Deutzer Hafen 2020 zu kämpfen.“


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