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09.07.2008

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Pressespiegel

So verbaut war das Rathaus

Das Rathaus mit dem im Krieg zerstörten alten Spanischen Bau, der zerstörten Rathauskapelle, Verwaltungs- und Wohngebäuden, Farina. Nebenan steht heute das Wallraf-Richartz-Museum
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Das Rathaus mit dem im Krieg zerstörten alten Spanischen Bau, der zerstörten Rathauskapelle, Verwaltungs- und Wohngebäuden, Farina. Nebenan steht heute das Wallraf-Richartz-Museum
Das Rathaus mit dem im Krieg zerstörten alten Spanischen Bau, der zerstörten Rathauskapelle, Verwaltungs- und Wohngebäuden, Farina. Nebenan steht heute das Wallraf-Richartz-Museum
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Das Rathaus mit dem im Krieg zerstörten alten Spanischen Bau, der zerstörten Rathauskapelle, Verwaltungs- und Wohngebäuden, Farina. Nebenan steht heute das Wallraf-Richartz-Museum
Jüdisches Museum soll altes Köln nachzeichnen

Von Sandra Ebert

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts: Keinen Platz vor dem Rathaus, keine großzügige Freifläche. Nein, das Foto ist keine Montage, die das geplante Jüdische Museum zeigt. Es ist eine Aufnahme aus dem Jahr 1935.

Für die Befürworter des Jüdischen Museums auf dem Rathausplatz ein Argument, wieder genauso deckend zu bauen. „Die gewünschte städtebauliche Fassung des Rathausplatzes mit seiner Renaissancelaube im Vorkriegszustand wird wiederhergestellt“, so FDP-Fraktionsvorsitzender Ralph Sterck. „Den Eindruck zu erwecken, dass er frei von jeder Bebauung gehalten werden könne, ist illusorisch, weil über die Archäologische Zone ein Schutzbau zu stellen ist.“

Genau den will der Oberbürgermeister ja haben – entkoppelt vom Jüdischen Museum. „Ich habe nie zu den Befürwortern einer Platzbebauung mit einem Museum gehört“, so Fritz Schramma. „Wir werden mit den Architekten und dem Förderverein sprechen, inwieweit die Pläne geändert werden können, um die geforderten architektonischen Anpassungen an die Umgebung besser zu lösen.“

Auch der Leiter der Archäologischen Zone, Dr. Sven Schütte, ist kein Fan des Museums-Entwurfs: „In den luftigen Räumen die nötigen Klimabedingungen für die Ausgrabungen herzustelllen, ist fast unmöglich und finanziell nicht zu stemmen.“ (05.07.2008)


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Haus und Museum der jüdischen Kultur.

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