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04.08.2000

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Initiative für ‚Lesen, Schreiben, Rechnen‘

Ralph Sterck, MdR
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Ralph Sterck, MdR
Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Ralph Sterck, hat die Schulaufsicht heute erneut bezichtigt, durch parteipolitisch motivierte Blockade das kommunale Projekt zur Schülerförderung, „Lesen, Schreiben, Rechnen“ zu gefährden. In einem Schreiben an Regierungspräsident Jürgen Roters kritisiert Sterck, dass sich die Schulaufsicht zu stark in die Selbstverwaltung der Stadt Köln einmische. Sterck bezieht sich bei seiner Kritik auf zwei umfangreiche Stellungnahmen des Schulamtes für die Stadt Köln, das als untere Schulaufsichtsbehörde der Bezirksregierung unterstellt ist.

„Wir lassen nicht zu, dass der Streit zwischen der Ratsmehrheit und der Schulaufsicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird. Die Schulaufsicht blockiert aus politisch motivierten Gründen eine freiwillige Erhebung an den Grundschulen, die den zielgenauen Förderbedarf der Kinder ermitteln soll. Sie will den erschreckend hohen Förderbedarf verdecken. Der sozialdemokratische Schuldezernent vertritt auch eher die Interessen seiner Partei als die der Kinder. Wenn diese Blockade nicht zu brechen ist, werden wir ein rein städtisches Modell auf den Weg bringen. Eltern und Lehrer können hierbei förderbedürftige Kinder benennen. Diese werden durch qualifizierte Förderkräfte zusätzlich zur regulären Schulzeit gefördert“, so Sterck wörtlich.

Neben dem Engagement in Köln hat die FDP-Fraktion nun auch eine Initiative im Landtag von NRW auf den Weg gebracht. Der schulpolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Ralf Witzel, MdL, hat eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet. „Mit dieser Anfrage muss sich die Landesregierung klar artikulieren, ob sie das Engagement der kommunalen Schülerforderung unterstützen oder blockieren will. Wir werden jetzt alle Wege nutzen, um die Schülerförderung in Köln endlich starten zu können. Wir freuen uns, dass wir nun auch wieder auf die Unterstützung aus Düsseldorf zählen können“, so Sterck abschließend.

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