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14.06.2008

Kölnische Rundschau

Pressespiegel

Hohe Politik in Thielenbruch

Bild verkleinern
Gorbatschow und Genscher bei der Bürgergesellschaft

Von Jörg Fleischer

Thielenbruch. Die Idee hatte, wie so oft, eine Frau: "Meine Ehefrau Lisa brachte mich auf den Gedanken, den früheren sowjetischen Staats-und Parteichef mit unserem ,Orden für Zivilcourage und Charakter' auszuzeichnen", erzählte Klaus Herre, Vorsitzender der Bürgergesellschaft Thielenbruch. So kommt es, dass am heutigen Samstag Michail Gorbatschow zu Gast im beschaulichen Stadtteil ist. Und Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher hält die Laudatio.

Für Herre und seine Mitstreiter findet damit ein zweijähriger Organisationsaufwand mit rund 120 Briefwechseln zwischen Deutschland und Russland seinen krönenden Abschluss. Gorbatschow ist der fünfte Preisträger, den die Bürgergesellschaft auszeichnet, und wie seine Vorgänger erhält er die silberne Ordensmedaille in einer hölzernen Schatulle, die Klaus Herre selbst angefertigt hat.

Mit Michail Gorbatschow ist nun ein Höhepunkt erreicht. "Wir werden uns neue Inhalte überlegen müssen, vielleicht aus den Bereichen Kultur oder Sport", sagte Klaus Herre. Die bisherigen Preisträger - der Soziologe Erwin K. Scheuch, Hanns Schaefer vom Haus-und Grundbesitzerverein, Bischof Karl Kardinal Lehmann, der CDU-Politiker Friedrich Merz und eben Gorbatschow - kommen aus den Bereichen Politik und Gesellschaft. Ursprung der Ordensverleihung war der 70. Geburtstag von Scheuch. "Es sollte mehr sein als ein Blumenstrauß", erinnerte sich Klaus Herre, langjähriger Freund von Scheuch.

Scheuch stand der Bürgergesellschaft auch in ihren Anfangstagen zur Seite. Im November 1996 spaltete sich eine Gruppe aus dem Bürgerverein Thielenbruch ab, die sich vehement gegen die Pläne der KVB wehrte, im benachbarten ehemaligen Betriebshof einen Veranstaltungssaal einzurichten. Nach mehreren gerichtlichen Auseinandersetzungen erhielt die Bürgergesellschaft 2002 endgültig Recht. Ihre Zivilcourage hatte sich ausgezahlt.

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