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12.06.2008

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Entscheidung für Archäologische Zone und Jüdisches Museum

Römische Mauer unter dem Rathausplatz
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Römische Mauer unter dem Rathausplatz
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Römische Mauer unter dem Rathausplatz
Liberaler Erfolg in Sachen Zugang und Standort

Am 12. und 13. Juni 2008 tagt in den Räumen der Kölnmesse das Preisgericht für den Wettbewerb „Archäologische Zone und Jüdisches Museum Köln“. Die Fachleute werden dann die Preisträger des europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs ermitteln. Für die FDP-Fraktion ist deren Vorsitzender Ralph Sterck als Preisrichter sowie der Kulturpolitische Sprecher Ulrich Wackerhagen als stellvertretender Preisrichter dabei. Doch bereits vor der Entscheidung können sie das Verfahren in Sachen Zugang und Standort als Erfolg feiern.

Die Liberalen haben seit Jahren für den Standort des Hauses und Museums der jüdischen Kultur auf dem Rathausvorplatz gekämpft und waren schließlich in einer Ratsentscheidung im Frühjahr 2006 erfolgreich. Auch bei der Archäologischen Zone haben sie Spuren hinterlassen: in die Auslobung wurde die von ihnen vorgeschlagene Erschließung durch den ehemaligen Ratskeller aufgegriffen.

Der Wettbewerb wurde dann im März dieses Jahres von der Stadt Köln und der Stiftung „Haus und Museum der Jüdischen Kultur e.V.“ ausgelobt. 48 renommierte Planungsteams waren aufgerufen, ihre Konzepte und Pläne für dieses herausragende städtebauliche und kulturhistorische Projekt am Rathaus einzureichen. Ziel des Wettbewerbs ist eine gestalterisch überzeugende Lösung, die beide Vorhaben städtebaulich und architektonisch aufeinander abstimmt und eine getrennte Realisierung durch unterschiedliche Bauherren ermöglicht.

Die Archäologische Zone ist das Herzstück der Kölner Projekte für die Regionale 2010, einem Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen in der Region Köln/Bonn. Sie wird sich auf einer Fläche von rund 7.000 Quadratmetern unterhalb des Rathausareals erstrecken und in musealer Form die originalen Funde dieses Kernbereichs der Kölner Stadtgeschichte präsentieren.

Das von einem privaten Verein getragene jüdische Museum soll auf einer Fläche von rund 1.700 Quadratmetern die Geschichte der Juden in Köln anhand kulturhistorischer Zeugnisse und Objekte ergänzend und vertiefend zu den archäologischen Funden zeigen. Während die Archäologische Zone weitgehend unterirdisch und nur zum Teil oberirdisch zu erschließen ist, soll das jüdische Museum oberirdisch auf dem Rathausvorplatz entstehen. Die Bodendenkmäler Mikwe und Synagoge auf dem Rathausvorplatz bilden die Schnittstelle zwischen den beiden Projekten.


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Haus und Museum der jüdischen Kultur.

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