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04.06.2008

Kölnische Rundschau

Pressespiegel

Warten auf die richtige Lösung

Dr. Ulrich Wackerhagen
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Dr. Ulrich Wackerhagen
Parteien diskutieren vor Sondersitzung zum Ausweichquartier der Oper

"Sehr sympathisch" findet SPD-Kultursprecher Hans-Georg Bögner die Idee, Kölns Oper während der Sanierungsphase ins Palladium umzusiedeln. "Wobei der künftige Intendant Uwe-Eric Laufenberg ja erklärt hat, dass er dort sein Produktionszentrum einrichten würde. Dort können gewiss auch eine oder zwei Inszenierungen zu sehen sein, doch ansonsten will Laufenberg ja im Gürzenich und der Philharmonie sowie in Kirchen gastieren."

Das Staatenhaus, so Bögner, sei nach dem momentanen Stand zu teuer, "außerdem müssen wir uns klarmachen, dass ein Interim immer auch gewisse Einbußen an Komfort mit sich bringt". Bei der Erreichbarkeit des Palladiums in Mülheim sieht Bögner Defizite, "da muss man über einen Shuttle-Service nachdenken".

Den hält auch Grünen-Kultursprecherin Angela Spizig für das probate Mittel, etwaige Zweifler zu beruhigen: "Wenn man das zu einem witzigen Event macht mit Champagner und moderierter Opern-Einführung, muss das beim Kölner Publikum doch ankommen". Dabei hat Spizig überzeugt, dass Laufenberg das Interim im Palladium für machbar hält. Aber auch das Staatenhaus ist für sie noch nicht aus dem Rennen, "wenn die Version abgespeckt wird, die Kosten massiv heruntergehen und eine nachhaltige Anschlussnutzung gewährleistet ist".

CDU-Kollege Lothar Theodor Lemper meint, dass man angesichts der Palladium-Diskussion genauso gut das Coloneum in Ossendorf als Alternative wählen könnte. Die "blaue Tüte" am Rhein indessen schließt er kategorisch aus und wundert sich ohnehin, "dass wir seit der Amtszeit von Harry Blum vom Abbau des Zelts reden und dann immer wieder mit den Nutzern verlängern".

FDP-Kultursprecher Dr. Ulrich Wackerhagen wiederum wünscht sich von der Verwaltung "einen Strauß weiterer Alternativen" nach intensiverer Suche als bisher. Der "nicht vermittelbare" Kostenvoranschlag von 33 Millionen Euro für das Staatenhaus müsste ebenso für schlichtere Versionen neu gerechnet werden wie die genannten 56 Millionen Euro für die von ihm favorisierten "fliegenden Bauten" am Eifelwall. Erkundigungen bei der Expo Hannover hätten ergeben, dass etwa die Hallen später lukrativ verkauft werden konnten.


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