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03.06.2008

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Mendorf: Stadt Köln soll am Ball bleiben

Marco Mendorf, MdR
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Marco Mendorf, MdR
Shopping-Tourismus-Studie der IHK

In einer Sondersitzung des Arbeitskreises Wirtschaft und Soziales hat sich die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln mit der Shopping-Tourismus-Studie der Industrie- und Handelskammer zu Köln befasst. Nach dem Gespräch mit der IHK-Geschäftsführerin Elisabeth Slapio stellte der Wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Marco Mendorf, fest: „Köln ist eine der beliebtesten Einkaufsstädte in Deutschland – viele Potentiale werden aber leider nicht geschöpft. Da muss die Stadt am Ball bleiben.“

Köln verfüge über riesige touristische Potentiale. Und das gehe weit über Deutschlands beliebteste Sehenswürdigkeit, den Dom, hinaus. Dazu gehöre der Rhein, das Rheinpanorama, die historische Altstadt, der 1.FC Köln, wichtigen Museen und Theater sowie zukünftig der neue Rheinauhafen.

Nach der offiziellen Statistik kommen über 2,5 Millionen Touristen pro Jahr in die Stadt. Wichtigstes Motiv für einen Besuch sei dabei die Bedeutung Kölns als Einkaufscity. Darum kommen so viel Tagestouristen in die Domstadt, um auf eine der zentralen Einkaufsstraßen zu bummeln. „Von dieser Stärke profitieren vor allem der Einzelhandel und die Gastronomie“, sagte Mendorf. Laut der Studie lasse jeder Tagestourist etwa 190 Euro in Köln, der Weihnachtsmarkttourist immerhin 144 Euro - und davon 100 Euro im Einzelhandel. Mendorf: „Shopping ist ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor in Köln.“

Neben Stärken definiere die IHK-Studie allerdings auch konkreten Handlungsbedarf in den Bereichen Service, Sauberkeit, Aufenthaltsqualität, Erreichbarkeit und Orientierung. Alle an der Studie Beteiligten haben Defizite festgestellt. So wurden zu deren Beseitigung z.B. die Forderungen aufgestellt, die einkaufsstraßennahen Parkhäuser durchgehend geöffnet zu lassen, mehr Grünflächen in das Stadtbild zu integrieren und mit Köln als Einkaufsstadt im Ausland zu werben, besonders zu Zeiten von Feiertagen im Ausland.

Mendorf kündigte an, die IHK-Studie zum Thema im Wirtschaftsausschuss zu machen: „Wir werden die Verwaltung fragen, inwieweit die aus der Studie resultierenden Handlungsfelder von der Stadt Köln aufgegriffen, weiterentwickelt und umgesetzt werden“, so Mendorf abschließend.


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