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20.05.2008

Kölner Stadt-Anzeiger

Pressespiegel

Fünf Milliarden für Hochschulen

Universität zu Köln
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Universität zu Köln
Land legt Sanierungsprogramm auf

NRW plant vier neue Fachhochschulen mit zusammen 11 000 Studienplätzen.

Von Günther M. Wiedemann

Düsseldorf - Mit mindestens fünf Milliarden Euro will die Landesregierung in den nächsten Jahren die maroden Hochschulen im Lande sanieren. Die Universität Köln kann mit einem dreistelligen Millionenbetrag rechnen, sagte Hochschulminister Andreas Pinkwart dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Detailplanungen sollen bis Jahresende vorliegen.

Das Sanierungskonzept ist Teil eines milliardenschweren Programms für die "Entwicklung der Hochschullandschaft in NRW bis 2020", das die Landesregierung heute beschließen will. Dazu gehört auch die schon mehrfach angekündigte Gründung von vier neuen Fachhochschulen. Außerdem sollen bereits bestehende Fachhochschulen fünf neue Zweigstellen erhalten. Über die Standorte soll nach einem Ende des Monats beginnenden Wettbewerb zum Jahreswechsel entschieden werden, sagte der FDP-Politiker gestern bei der Erläuterung der Kabinettsvorlage.

Dadurch sollen 11 000 zusätzliche Studienplätze an den Fachhochschulen entstehen. Von den vier neuen Einrichtungen wird eine mit etwa 1000 Studienplätzen ganz auf Gesundheitsberufe spezialisiert sein. Die drei anderen Neugründungen werden je 2500 Studienplätze anbieten und ihren Schwerpunkt in den "MINT-Fächern" haben (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Mit dieser Ausrichtung reagiert die schwarz-gelbe Koalition auf den von der Wirtschaft beklagten Mangel an Ingenieuren. Langfristig will der Hochschulminister erreichen, dass die Fachhochschulen in NRW 40 Prozent aller Studienplätze anbieten. Derzeit liegt der Anteil nur bei 25 Prozent.

Andreas Pinkwart geht davon aus, dass die neuen Fachhochschulen 2009 gegründet und bis 2013, wenn mit besonders vielen Studienanfängern zu rechnen ist, in vollem Umfang arbeitsfähig sein werden. Die Landesregierung rechnet damit, dass die neuen Hochschulen jährlich 160 Millionen Euro kosten werden.

Ansturm Studienwilliger

Im kommenden Jahrzehnt muss NRW nach Prognosen der Kultusminister insgesamt 160 000 zusätzliche Plätze für Studierwillige schaffen. 25 000 will der FDP-Minister bei den Fachhochschulen einrichten und 135 000 an den Universitäten. Dafür soll ein Hochschulpakt II für die Jahre 2011 bis 2020 zwischen Bund und Land geschlossen werden. Pinkwart veranschlagt die Kosten auf 2,2 Milliarden Euro, die sich Berlin und Düsseldorf teilen würden. Im Hochschulpakt I sind für NRW bis 2010 26 000 zusätzliche Studienanfänger vorgesehen; die Gesamtkosten liegen bei 450 Millionen Euro.

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