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10.05.2008

Kölner Stadt-Anzeiger

Pressespiegel

Stadt plant in Deutz zwei Hochhäuser

Planung von JSWD für die MesseCity in Deutz
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Planung von JSWD für die MesseCity in Deutz
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Planung von JSWD für die MesseCity in Deutz
Politiker befassen sich mit "Messe-City"

Der Standort für ein Musical-Theater im ehemaligen Barmer Viertel bleibt offen.

Von Andres Damm

Auf das Jahr, in dem die Bagger mit der Arbeit beginnen werden, wollte sich Baudezernent Bernd Streitberger jetzt noch nicht festlegen. Zumindest aber ist die Planung der "Messe-City" einen Schritt vorangekommen. Nördlich des Deutzer Bahnhofs, auf dem ehemaligen Gelände des Barmer Viertels, soll einer der wichtigsten Büro- und Gewerbestandorte Kölns entstehen - nach Vorgaben, die die Stadtverwal- tung jetzt dem Ausschuss für Stadtentwicklung vorgelegt hat. Anfang Juni soll die Entscheidung darüber fallen.

Stadtplaner, Vertreter der Messe und Politiker befassen sich seit Jahren mit der Frage, wie das Areal bebaut werden soll. Nachdem unlängst Fachleute der Verwaltung gemeinsam mit den für die Stadtplanung wichtigsten Ratspolitiker die Entwürfe noch einmal überarbeitet hatten, sollen die Bedingungen für Investoren festgelegt werden.

"Wir brauchen diese Leuchttürme, wenn wir im Konzert mit den anderen mithalten wollen", sagte Ausschussvorsitzender Karl Jürgen Klipper (CDU). Die "Messe-City" sei ein "Projekt von höchster Priorität". FDP-Fraktionsvorsitzender Ralph Sterck kritisierte zwar den langen Planungsprozess. Aber auch er sieht das "Verfahren auf dem richtigen Weg".

Einschließlich eines Areals südlich des Bahndamms könnten in allen Gebäuden zusammen mehr als 150.000 Quadratmeter Nutzfläche entstehen, heißt es in der Beschlussvorlage. Die Bebauung soll einheitlich sieben Geschosse haben. An zwei Stellen sind indes Hochhäuser von rund 60 Metern vorgesehen; am Auenweg und im östlichen Teil des Areals. Diese Höhe werde von der Unesco als unkritisch angesehen, der Welterbestatus des Doms sei nicht gefährdet.

An der Deutz-Mülheimer Straße will die Stadt als Abschluss eine zehngeschossige Bebauung genehmigen. Der Blick auf den Messeturm von dieser Straße aus soll nicht verbaut werden. Die Lieferzone der Messe soll durch eine Mauer und eine Baumreihe von dem Quartier getrennt werden. Den möglichen Standort für ein Musicaltheater haben die Planer noch nicht festgelegt.


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