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08.05.2008

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Wolf nimmt an Feierlichkeit zum Ringpartnerschaftsjubiläum teil

Manfred Wolf, MdR
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Sechs Ringpartnerstädte unterzeichnen in Turin „Charta der Nachhaltigkeit“

In diesem Sommer besteht die Ringpartnerschaft zwischen Köln, Esch-sur-Alzette/Luxemburg, Lüttich/Belgien, Lille/Frankreich, Turin/Italien und Rotterdam/Niederlande seit 50 Jahren. Bürgermeister Josef Müller wird in Vertretung von Oberbürgermeister Fritz Schramma vom 9. bis 11. Mai 2008 mit vier Ratsmitgliedern zu den offiziellen Feierlichkeiten nach Turin reisen. Für die FDP-Fraktion nimmt Ratsmitglied Manfred Wolf an der Reise teil.

In Turin findet unter anderem ein Seminar zum Thema „Umwelt und Energie“ statt, bei dem Dr. Barbara Möhlendick vom Büro für Internationale Angelegenheiten der Stadt Köln referieren wird. Ziel ist es, eine engere Zusammenarbeit auf diesem Gebiet insbesondere zwischen den sechs Ringpartnerstädten aufzubauen. Während des offiziellen Festaktes werden die Stadtoberhäupter beziehungsweise ihre Vertreter ein entsprechendes Abkommen, eine „Charta der Nachhaltigkeit“, unterzeichnen.

Auf dem Reiseprogramm steht ein Besuch der Turiner Buchmesse. Sie wird im Lingotto veranstaltet, dem früheren ersten Fiatwerk Turins, das durch den Stararchitekten Renzo Piano zu einem modernen, multifunktionalen Zentrum umgebaut wurde. In diesen ehrwürdigen Hallen wird parallel zur Buchmesse das Festival der Sprachen auf der Bühne, „lingua in scena“, gefeiert, an dem auch die Theatergruppe „Somnambul“ des Kölner Albertus-Magnus-Gymnasiums teilnimmt.

Die Gruppe besteht aus zehn jungen Frauen im Alter von 16 bis 18 Jahren. Seit anderthalb Jahren probt, improvisiert und experimentiert die Gruppe mit unterschiedlichen Theaterformen und choreografischen Elementen. In Köln wird das Ringpartnerschaftsjubiläum am 14. Juni 2008 im Kölner Rathaus mit einem bunten Programm gefeiert, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind.

Mit Köln, Esch-sur-Alzette, Lüttich, Lille, Turin und Rotterdam entschlossen sich am 3. Juli 1958 sechs Städte aus den Ländern der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft nur ein Jahr nach der Gründung der EWG zu einem bis dahin einmaligen Schritt: Auf der kommunalen Ebene sollte ebenfalls eine Gemeinschaft entstehen, ein Verbund aus Partnerstädten.

Vorrangiges Ziel dieser Ringpartnerschaft war nicht das wirtschaftliche Zusammenrücken. Vielmehr sollte nach den zwei Weltkriegen ein friedliches Miteinander entstehen - ein Lebensgefühl, geprägt von gegenseitiger Achtung und Respekt füreinander. Mit der Gründung der Ringpartnerschaft wollten die Stadtoberhäupter ein Zeichen setzen gegen Vorurteile, Hass, Gewalt und Größenwahn.

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