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09.05.2008

FDP-Ortsverband Junkersdorf, Lövenich, Weiden, Widdersdorf

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Im Westen wieder viel Neues

Stefan Dößereck
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Stefan Dößereck
Liberale besuchen Richtfest der Internationalen Friedensschule

Die Internationale Friedensschule Köln, eine staatlich anerkannte Schule in privater Trägerschaft, hat den Betrieb im letzten Sommer in einem provisorischen Schulbau mit den ersten Grundschulklassen aufgenommen. Nach Fertigstellung aller Räumlichkeiten sollen nach Angaben der Betreiber bis zu 850 Schüler vom Kindergarten bis zum Abitur ihre schulische Ausbildung erhalten können. Neben dem klassischen Abitur wird als Schulabschluss das weltweit anerkannte International Baccalaureate (IB) angeboten.

Mehrsprachigkeit, Interreligiosität und Friedensarbeit stellen das besondere Merkmal der Friedensschule dar. Vom Kindergarten an wird so etwa die Kommunikation in Deutsch, Englisch und Spanisch als selbstverständlich erachtet. Religionsunterricht soll auf ein Miteinander der großen Weltreligionen abzielen, Streitschlichtung und Konfliktlösung zentral im pädagogischen Konzept verankert sein.

Mit fröhlichem Gesang in drei Sprachen begrüßten die bislang 75 Schüler der Internationalen Friedensschule Köln die Gäste des Richtfests. Gefeiert wurde der Abschluss der Bauarbeiten für den ersten von drei Bauabschnitten des neuen Bildungszentrums in Köln-Widdersdorf. Der Endausbau des gesamten Projekts mit einem Volumen von 35 Millionen Euro soll im Jahr 2011 fertig gestellt sein. Der Schulkomplex wird dann neben den Gebäuden für Grundschule und Gymnasium auch eine Turnhalle, eine Aula und eine große Begegnungsstätte, das Haus der Stille, umfassen.

Zu den geladenen Gästen des Richtfestes gehörten auch der FDP-Bezirksfraktionsvorsitzende Horst-Jürgen Knauf und der FDP-Ortsvorsitzende für Junkersdorf, Lövenich, Weiden und Widdersdorf Stefan Dößereck. Beide gratulierten sowohl Sabine Woggon-Schulz, Geschäftsführerin der Internationale Friedensschule Köln gGmbH, als auch dem Investor Norbert Amand, ohne dessen Engagenemt in Widdersdorf noch keine Internationale Friedensschule stehen würde.

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