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22.04.2008

Kölnische Rundschau

Pressespiegel

Streit um Museum: "Das ist fast dreist"

Eingang zum künftigen Rautenstrauch-Joest-Museum
Eingang zum künftigen Rautenstrauch-Joest-Museum
Eingang zum künftigen Rautenstrauch-Joest-Museum
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Eingang zum künftigen Rautenstrauch-Joest-Museum
Politik erwartet neue Vorlage

Bei den Kosten für Umzug und Einrichtung des Museumskomplexes am Neumarkt muss kräftig draufgesattelt werden. Die veranschlagten sieben Millionen Euro reichen nicht, eine Vorlage der Kulturverwaltung beziffert den Bedarf auf 13,3 Millionen. "Das ist fast dreist - inakzeptabel", sagte gestern Martin Börschel, Vorsitzender des Finanzausschusses. Börschel warnte Kulturdezernent Professor Georg Quander: "Eine unveränderte Vorlage hätte mit Sicherheit keine Mehrheit im Rat."

Kosten sollen gedeckelt werden

Auch Jörg Frank, Fraktionsgeschäftsführer der Grünen, versicherte, die Aufstockung um 6,3 Millionen Euro habe in seiner Fraktion keine Mehrheit gefunden. Die Grünen hatten im Kulturausschuss angeregt, die Kosten etwa für die Einrichtung zu deckeln.

Für die FDP schlug deren Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite erneut vor, auch beim Dienstleistungsvertrag mit der Agentur zu sparen, die Vorschläge machen soll, wie das Museum als neue Marke mit eigenem Design präsentiert und vermarktet werden kann. Dafür wurden 210 000 Euro veranschlagt.

Quander unterstrich, man habe zehn Prozent der Baukosten für Umzug und Einrichtung einkalkuliert. Damit sei man beispielsweise beim Wallraf-Richartz-Museum ausgekommen. Beim Rautenstrauch-Joest-Museum sei die Lage aber komplizierter, weil man es nicht mit flachen Bildern, sondern mit "sehr aufwändigen, kleinteiligen Objekten" zu tun habe. (hap)


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