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28.04.2008

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

U-Bahn-Kunst endlich entscheidungsreif

So soll die Haltestelle Kapitol (heute Heumarkt) künftig aussehen
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So soll die Haltestelle Kapitol (heute Heumarkt) künftig aussehen
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So soll die Haltestelle Kapitol (heute Heumarkt) künftig aussehen
Sterck: Haltestellen sind Visitenkarten für Köln

„Politik ist das Bohren dicker Bretter“, kommentiert der Fraktionsvorsitzende der FDP im Stadtrat, Ralph Sterck, die heute stattfindende erste Preisgerichtssitzung für die künstlerische Ausgestaltung der Haltestellen der neuen Nord-Süd-Stadtbahn. Denn bereits vom November 2002 datiert der später thematisch erweiterte Ratsbeschluss, die U-Bahnhöfe und vielleicht sogar die Strecke künstlerisch zu veredeln. Dafür sind rund 1,5 Millionen Euro vorgesehen.

„Ich bin allen dankbar, die sich für die Umsetzung des ehrgeizigen Projektes eingesetzt haben: insbesondere unserem ehemaligen Porzer Bezirksvertreter Björn Dietzel, der die Idee einer unterirdischen Zeitreise hatte, dem FDP-Vertreter im Kulturausschuss Ulrich Wackerhagen, der dort das Thema immer wieder vehement zur Sprache brachte, und dem Oberbürgermeister, der das unwürdige Gezerre um die Finanzierung schließlich beendet hat“, erklärt Sterck.

Neben der anspruchsvollen und vielfältigen Architektur, für die bei jeder Haltestelle ein namhaftes Kölner Büro verantwortlich zeichne, bekomme die Strecke des größten Kölner Verkehrsprojektes aller Zeiten mit der U-Bahn-Kunst nun eine zusätzliche Aufwertung. „Die neuen Haltestellen sind Visitenkarten für Köln und dürfen nicht zu einfachen Betonröhren im 'Pissoirstil' verkommen, wie das in der Vergangenheit häufig der Fall war“, meint Sterck.

„So ist Köln im Jahre 2011, wenn die Strecke in Betrieb genommen wird, nicht nur um eine wichtige Verkehrsverbindung, sondern auch um eine Sehenswürdigkeit reicher“, freut sich Sterck, der zu den Preisrichtern im international ausgelobten Wettbewerb gehört. 222 Bewerbungen und 13 eingeladenen Künstlerinnen und Künstlern haben Vorschläge eingebracht. Aus den 32 Entwürfen der engeren Wahl wurden heute 10 zur weiteren Bearbeitung ausgewählt.


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