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25.03.2008

Kölner Stadt-Anzeiger, Kölnische Rundschau und koeln.de

Pressespiegel

Schranken für Nord-Süd-Bahn

Die KVB kreuzt die Rheinuferstraße künftig nach Eisenbahnrecht
Die KVB kreuzt die Rheinuferstraße künftig nach Eisenbahnrecht
Die KVB kreuzt die Rheinuferstraße künftig nach Eisenbahnrecht
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Die KVB kreuzt die Rheinuferstraße künftig nach Eisenbahnrecht
Auf der Rheinuferstraße werden Probleme wie an der Luxemburger Straße befürchtet


Kölner Stadt-Anzeiger
Bahnschranken bremsen die Autofahrer aus
Auf der Rheinuferstraße werden Probleme wie an der Luxemburger Straße befürchtet

Eine Unterquerung der Rheinuferstraße für die neue Nord-Süd-Stadtbahn lässt sich nicht mehr verwirklichen.

Von Peter Berger

Diese Nachricht ist ernüchternd. Die Stadtverwaltung sieht derzeit keine Möglichkeit, die Einfädelung der neuen Nord-Süd-Stadtbahn in Höhe des Gustav-Heinemann-Ufers auf die Rheinuferstrecke kreuzungsfrei zu gestalten. Deshalb müssen sich Autofahrer darauf einstellen, dass es Ende 2010, wenn die neue Stadtbahn ihren Betrieb aufnehmen wird, auf der Rheinuferstraße in Höhe der Südbrücke vor allem zu den Spit- zenzeiten zu Staus kommen wird, wenn die U-Bahn die Straße kreuzt.

Nach Informationen des FDP-Fraktionsvorsitzenden Ralph Sterck wird die Kreuzung mit Bahnschranken ausgestattet. Blinklichter allein reichten nicht aus. Die Verwaltung plane derzeit, die Straße auf diesem Abschnitt des Rheinufers auf sechs Spuren zu verbreitern, um ein zügiges Ab- fließen des Verkehrs zu ermöglichen. "Das ist alles wenig befriedigend", sagte Sterck. "Wir schaffen uns damit ähnliche Probleme wie an der Kreuzung Luxemburger Straße/ Militärring." Spätestens wenn die neuen Baugebiete in Sürth erschlossen und die U-Bahn in einem dichteren Takt fahren werde, dürfte es zu erheblichen Verkehrsproblemen kommen.

Eine Umplanung ist aus Sicht der Stadtverwaltung aus mehreren Gründen nicht möglich. NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke habe bereits angekündigt, wegen der Kostenexplosion beim U- Bahn-Bau ein Gesamtlimit zu setzen. Das Projekt wird nach letzten Berechnungen mittlerweile mehr als eine Milliarde Euro verschlingen. Deshalb sei zu befürchten, dass es für eine kreuzungsfreie Anbin- dung der Stadtbahn, die einen "deutlich zweistelligen Millionenbetrag" kosten dürfte, keine Fördermittel geben werde. Auch zeitlich sei eine Umplanung bis zum geplanten Start der neuen U-Bahn nicht mehr zu schaffen. Die Verzögerung dürfte zwischen eineinhalb und zwei Jahren liegen.

Stadt Köln und Kölner Verkehrs-Betriebe wollen jetzt "zeitnah" ein Gutachten in Auftrag geben, das klären soll, wie man die neue Kreuzung zwischen Bahn und Straße möglichst optimal gestaltet. Auch die Variante, einen Straßentunnel zu bauen, soll untersucht werden.

Konsequenzen ziehen!
Kommentar von Peter Berger zum Bau der Nord-Süd-Stadtbahn

Es war zu erwarten, aber es ist dennoch ein niederschmetterndes Ergebnis. Die moderne Nord-Süd-Stadtbahn, die am Ende mehr als eine Milliarde Euro kosten dürfte, wird am Rheinufer ebenerdig auf die alte Trasse einbiegen. Schranke runter, Schranke rauf. Immer wenn ein Zug kommt. Mit den entsprechenden Staus. Wie an den Kreuzungen des Militärrings mit der Luxemburger und Dürener Straße. Das hat nichts mit Eisenbahnromantik zu tun, sondern ist nichts anderes als eine verkehrspolitische Bankrotterklärung und wird, sollte dieser Unsinn irgendwann einmal korrigiert werden, auch noch zusätzliche Steuergelder verschlingen.

Und weil sich in dieser Frage ausnahmsweise in Köln mal alle einig sind, die Politik, die Stadtverwaltung und die Wirtschaft, sollten sie die nötigen Konsequenzen ziehen und mit aller Macht umplanen. Warum nicht die Straße tiefer legen und dieses Bauwerk zur Not ohne Landeszuschüsse finanzieren? Bei einer Milliarde Euro für die U-Bahn fällt ein zweistelliger Millionenbetrag zusätzlich nicht ins Gewicht - für eine zweifellos sinnvolle Investition.


Kölnische Rundschau
Schranken für Nord-Süd-Bahn

Die Nord-Süd-Bahn soll 2010 ihre erste Fahrt machen. Jetzt befindet sich das Projekt noch in der zweiten Baustufe und sorgt für Probleme. "Die Nord-Süd-Bahn ist rechtmäßig keine Straßenbahn, sondern muss nach dem Eisenbahnrecht behandelt werden", sagt der FDP-Fraktionsvorsitzende Ralph Sterck. Es hätte sich herausgestellt, dass die Bahn an der Rheinuferstraße künftig den Verkehr nicht mehr ohne Schranken kreuzen darf. Die müssen in Höhe des Gustav-Heinemann-Ufers gebaut werden. Zu Spitzenzeiten wird es künftig zu Staus kommen.

"Das ist natürlich alles andere als befriedigend", so Sterck. "Doch eine Alternative gibt es nicht." Sterck vermutet, dass die Straße auf diesem Abschnitt des Rheinufers auf sechs Spuren verbreitert wird. "Ein Tunnelbau ist leider nicht möglich, da es sich um einen gefährlichen Hochwasserbereich handelt." (cma)


koeln.de
Stauchaos durch Nord-Süd-Stadtbahn am Rheinufer?
Bahnübergang mit Schranken geplant

Die im Bau befindliche Nord-Süd-Stadtbahn soll ab 2010 auf einer sechs Kilometer langen Strecke, von der vier unterirdisch verlaufen, eine zügige Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof und dem Kölner Süden bis zum Verteilerkreis sicherstellen. Doch die Anbindung der schnellen Innenstadtstrecke an die Linie 16 entlang des Rheinufers könnte auf Höhe der Südbrücke zu einem Nadelöhr werden, dass in Hochzeiten zu erheblichen Staus und Behinderungen für Autofahrer werden könnte.

Wie verschiedene Zeitungen unter Berufung auf den FDP-Fraktionsvorsitzenden Ralph Sterck berichten, soll die Kreuzung der Bahnlinie mit dem Gustav-Heinemann-Ufer mit Bahnschranken ausgestattet werden. Ähnlich wie an der Kreuzung der Luxemburger Straße mit der Militärringstraße, an der der Autoverkehr still steht, während die Linie 18 vorüberfährt, erwartet Sterck am Rheinufer große Verkehrsprobleme, sollte die Bahn die Kreuzung in einem dichten Takt passieren.

Laut "Kölner Stadt-Anzeiger" wollen die Stadt und die Kölner Verkehrsbetriebe ein Gutachten erstellen lassen, dass aufzeigt, wie der Kreuzungsbereich möglichst optimal gestaltet werden kann. Für eine kreuzungsfreie Anbindung der Nord-Süd-Stadtbahn an die Rheinuferstrecke werden möglicherweise keine Fördermittel aus dem Landeshaushalt zur Verfügung stehen - die bisherige Kostenexplosion des Baus von ursprünglich 630 Millionen auf über eine Milliarde Euro senkt die Aussichten auf Zuschüsse erheblich.


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