Köln kann mehr
alle Meldungen »

15.03.2008

Stadt Köln

Meldung

Zufrieden mit Nahost-Reise

Drei Generationen Oberbürgermeister? Norbert Burger, Ralph Sterck und Fritz Schramma in der Universität Bethlehem (v.l.n.r.)
Drei Generationen Oberbürgermeister? Norbert Burger, Ralph Sterck und Fritz Schramma in der Universität Bethlehem (v.l.n.r.)
Drei Generationen Oberbürgermeister? Norbert Burger, Ralph Sterck und Fritz Schramma in der Universität Bethlehem (v.l.n.r.)
Bild verkleinern
Drei Generationen Oberbürgermeister? Norbert Burger, Ralph Sterck und Fritz Schramma in der Universität Bethlehem (v.l.n.r.)
Köln wird sich weiter um israelisch-palästinensische Annäherung bemühen

Am Donnerstag haben Oberbürgermeister Fritz Schramma und die Kölner Delegation (A.d.fdp-koeln.de-Redaktion: darunter FDP-Fraktionschef Ralph Sterck) ihre Reise nach Bethlehem, Jerusalem und Tel Aviv beendet. Bestimmendes Thema des sechstägigen Aufenthalts war die israelisch-palästinensische Annäherung.

Oberbürgermeister Fritz Schramma resümiert: „Alle Gesprächspartner, darunter der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, haben unterstrichen, wie wichtig persönliche Begegnungen zwischen – vor allem jungen – Menschen aus Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten sind, um die Gewaltspirale zu überwinden und Brücken der Verständigung zu schaffen. Da solche Begegnungen zurzeit in Israel und Palästina kaum möglich sind, haben mich alle Gesprächspartner nachdrücklich ermutigt, unsere Bemühungen um trilaterale Begegnungen fortzusetzen und junge Menschen aus den Partnerstädten Bethlehem und Tel Aviv nach Köln einzuladen.“

Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Israel (A.d.fdp-koeln.de-Redaktion: und „bekennendes“ FDP-Mitglied), Dr. Harald Kindermann, wünschte sich bei einem Treffen mit Schramma in Tel Aviv „bürgerschaftliche und städtepartnerschaftliche Brücken, über die hoffentlich irgendwann auch die staatliche Politik gehen kann“.

Jugendbegegnungen waren auch das bestimmende Thema der Jerusalemer Nationalkonferenz, bei der Schramma den Workshop „Youth in Center“ leitete. Mit rund 200 Teilnehmern war dies der bestbesuchte Workshop. Schramma beendete seine vielbeachtete Rede mit den Worten: „Kinder, die zusammen spielen, lachen und miteinander lernen, werden nicht aufeinander schießen.“

Eine Begegnung von Schülerinnen und Schülern aus Bethlehem und Tel Aviv ist im Frühjahr 2009 in Köln geplant. Die Talitha Kumi-Schule in Bethlehem hat bereits zugestimmt, an dem Austauschprogramm teilzunehmen. Auch der Oberbürgermeister von Tel Aviv, Ron Huldai, hat Schramma zugesagt, dass er ein Treffen von Schülern aus Bethlehem und Tel Aviv in Köln unterstützen wird.

Für den Sportbereich wurden ebenfalls weitere gemeinsame Projekte vereinbart. So wird im November 2008 die zweite Fußball-Trainerausbildung in Bethlehem stattfinden. In Zusammenarbeit mit dem DFB-Fußballkreis Köln werden zwei Trainer 24 palästinensische Jugendtrainer fortbilden, wovon 14 aus Bethlehem kommen und 10 aus der West-Bank. Die Kosten für die West-Bank Gruppe übernimmt die GTZ (Ramallah), die Kosten für die Bethlehem-Trainer trägt das Sportamt der Stadt Köln.

An der Talitha Kumi-Schule in Bethlehem wird die Stadt Köln eine Fortbildung in der Sportart Klettern (Climbing) finanzieren. Die Schule hat im letzten Jahr eine Kletterwand gestiftet bekommen und benötigt dringend Anleitung zur Nutzung dieser Sportanlage. Weiterhin wird sich das Sportamt der Stadt Köln bemühen, an der Schule eine Sportlehrer- oder Trainerstelle einzurichten. Die Lehrkraft soll zur Hälfte unterrichten und zur anderen Hälfte am Aufbau einer vernünftigen Nachwuchsstruktur im Fußballverband in Palästina arbeiten.

Vereinbart wurden auch der Austausch von Fachkräften in den Bereichen Schule und Jugend. Im September 2008 werden Vertreter der Nationalen Drogenbehörde Israels nach Köln kommen, um sich über die lokale Drogenpolitik zu informieren.

vorherige Meldung nächste Meldung

Liberale Webnews

alle Videos »

Videothek

Gebauer und Houben werden Spitzenkandidaten

Aktuelle Highlights

Do., 15.09.2016 Gebauer und Houben für Landeslisten nominiert Bezirksparteitag tagte in Köln Yvonne Gebauer und Reinhard Houben
Der FDP-Bezirksverband Köln nominierte gestern abend auf seinem außerordentlichen Bezirksparteitag in Köln die Kandidatinnen und Kandidaten ... mehr
Di., 13.09.2016 Houben: Verwaltung verschenkt Parkraum und Einnahmen FDP kritisiert Fahrbahnaufteilung auf der Ulrichgasse Ulrepforte
Für die letzte der Sitzung des Verkehrsausschuss des Rates der Stadt Köln hat die Verwaltung mitgeteilt, dass bei der Fahrbahnsanierung der ... mehr
Di., 30.08.2016 Ruffen: Bau des Gymnasiums Zusestraße in Lövenich in Sicht FDP begrüßt zeitnahen Start neuer Schule am Interimsstandort Stefanie Ruffen
Der Schulausschuss des Rates der Stadt Köln hat in seiner Sitzung vom 29. August 2016 die Weichen für die Errichtung und Inbetriebnahme des ... mehr

Termin-Highlights


Di., 04.10.2016, 17:00 Uhr
Besichtigung Wasserwerk und -schule
Liebe Mitglieder, Interessenten und Freunde der FDP-Porz, unsere FDP-Tour geht weiter. Diesmal laden wir Sie ganz herzlich ein am ...mehr

Politik-Highlights

Ralph Sterck, MDR
Haushaltsrede von Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der ...mehr
Katja Hoyer, MdR
Rede der Stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Katja Hoyer, zur Fortsetzung der Planungen für ein ...mehr
Ulrich Breite, MdR
Laudatio zur Übergabe des Friedrich-Jacobs-Preises 2015 an die Sportjugend Köln für das Angebot Mitternachtssport Lieber Herr ...mehr