Köln kann mehr
alle Meldungen »

12.03.2008

Kölner Stadt-Anzeiger

Pressespiegel

Neue Kriegsgefahr im Libanon

Deutscher Bundestag
Deutscher Bundestag
Deutscher Bundestag
Bild verkleinern
Deutscher Bundestag
Radikalislamische Hisbollah rüstet mit iranischen Waffen auf

Nach Einschätzung libanesischer Analytiker will Israel sein militärisches Prestige wiederherstellen.

Von Birgit Cerha und Sibylle Quenett

Beirut/Berlin - Die radikalislamische Hisbollah hat sich bereits für einen neuen Krieg in Nahost gerüstet. Denn militärische Auseinandersetzungen zwischen der Hisbollah und Israel sind nach Überzeugung libanesischer Analytiker "unvermeidlich" - und zwar bereits "in den nächsten Wochen, in den nächsten Monaten". Ihre Begründung: Israel müsse sein Abschreckungspotenzial wiederherstellen, das es durch den als Misserfolg geltenden Libanon-Feldzug 2006 zum Teil verloren habe.

Die Hisbollah will nach eigenen Angaben keinen Krieg beginnen, bekräftigt aber ihre Kampfbereitschaft. Seine Organisation sei in der Lage, "Israel in einem künftigen Krieg einen hohen Preis abzuverlangen", warnte der stellvertretende Hisbollah-Führer Naim Kassem. Wie in Israel bestätigt wird, hat die Hisbollah sich iranische Raketen in den Libanon liefern lassen: Raketen, die von Beirut aus den israelischen Atomreaktor Dimona treffen könnten. Laut Berichten des US-Forschungszentrums "Stratfor" bereiten iranische Agenten in Beirut Guerilla-Kämpfer auf den Krieg vor.

"Die wieder und wieder verschobene Wahl des neuen libanesischen Präsidenten zeigt, dass der innerlibanesische Versöhnungsprozess ganz offensichtlich ins Stocken geraten ist", sagte der FDP-Fraktionsvize im Bundestag, Werner Hoyer, dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Damit steige die Gefahr, dass es wieder zu Gewaltausbrüchen kommen könnte.


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Außen-, Europa- und Sicherheitspolitik.

vorherige Meldung nächste Meldung

Liberale Webnews

Aktuelle Highlights

Mi., 29.04.2015 Alte KHD-Hallen sollen vorerst bleiben Kulturausschuss: Politiker wollen Alternativen prüfen lassen - Dezernentin für Abriss Lorenz Deutsch
Von Matthias Pesch Die ehemaligen KHD-Industriehallen 76 und 77 in Kalk sollen vorerst nicht abgebrochen werden. Der Kulturausschuss ... mehr
Mo., 20.04.2015 FDP: Stadt muss bei ständigen Ampelausfällen selbst Verkehr regeln Houben: Verkehrssicherheit muss gewährleistet sein Reinhard Houben, MdR
Zum wiederholten Mal sind in Köln an einer verkehrsrelevanten Kreuzung, diesmal am Ehrenfeldgürtel/Venloer Straße in Ehrenfeld, die Ampeln ... mehr
Mo., 13.04.2015 Ansturm auf Frauenhäuser 802 Bedürftige abgewiesen - Marodes Gebäude soll ersetzt werden Sylvia Laufenberg, MdR
Von Bettina Janecek Der Zulauf zu den beiden Kölner Frauenhäusern ist ungebrochen: Erneut konnte nur ein Bruchteil der Frauen in Not, ... mehr

Termin-Highlights

Yvonne Genauer, MdL
Berichte aus Kreisvorstand, Ratsfraktion und Landesverband, Vorbereitung Bundesparteitag und Planung OB-Wahlkampf Sehr geehrte ...mehr

Sa., 09.05.2015, 10:00 Uhr
JuLis-Play: Asypolitik
In einem interaktiven Spiel befassen wir uns mit dem Thema Asylbewerber und Asylpolitik. Info: http://bit.ly/1auRToa Anmeldung: ...mehr

Fr., 29.05.2015, 19:00 Uhr
Traditionelles Spargelessen
Mit Henriette Reker und Yvonne Gebauer Der Stadtbezirksverband Köln-Süd/Rodenkirchen lädt Sie auch dieses Jahr wieder ganz ...mehr

Politik-Highlights

Henriette Reker
Freie Demokraten unterstützen unabhängige und parteilose Kandidatin Am 13. September 2015 wählen die Kölnerinnen und Kölner eine ...mehr

Mo., 03.11.2014
Erinnerungen an Manfred Wolf
Manfred Wolf
Rede von Ralph Sterck anlässlich der Trauerfeier zum Tode von Manfred Wolf Liebe Marianne Wolf, liebe Familie Wolf! Ich ...mehr
Yvonne Gebauer, MdL
Yvonne Gebauer, Bildungspolitische Sprecherin der ...mehr