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10.03.2008

Kölnische Rundschau

Pressespiegel

FDP freut sich auf Wahlkampf

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Mitglieder unterstützen Sterck bei angekündiger Kandidatur

Von Christian Deppe

Die Kölner FDP hat ihrem designierten Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters, Ralph Sterck, auf der Mitgliederversammlung mit lang anhaltendem Beifall den Rücken gestärkt. "Köln hat eine bessere Führung verdient", begründete Kreisverbands-Vorsitzender Reinhard Houben, warum sich die Liberalen mit der CDU nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen wollen. Mit Freude habe die FDP aufgenommen, "dass sich Mitbewerber schon selbst aus dem Rennen nehmen", wie Houben die Entscheidung der Grünen kommentierte.

Verglichen mit Oberbürgermeistern wie Christian Ude (München), Petra Roth (Frankfurt) oder auch Joachim Erwin (Düsseldorf) frage man sich ungeachtet von Sympathie oder Antipathie: "Wo steht da unser OB?", so Houben. "Allerdings reicht der gemeinsame Wunsch, den Amtsinhaber abzulösen, nicht für eine politische Zusammenarbeit", kommentierte er den Beschluss der Grünen. Man habe Sorge, in Köln könnten hessische Verhältnisse drohen, und frage sich: Was bekommen die Grünen dafür? Schon jetzt würden sie Anspruch auf den Posten des Kämmerers Peter Michael Soénius (CDU) erheben, dessen Amtszeit vor der Kommunalwahl ende. Und es gebe weitere Posten in der Spitze kommunaler Gesellschaften, mit der sich die Grünen eine eigene OB-Kandidatur hätten abkaufen lassen, so Houben.

Sterck und Houben machten deutlich, dass die FDP mit drei Schwerpunkten in die Wahl geht. Sie setze sich ein für ein "lebendiges Köln", in dem Veranstaltungen wie Kirchentag und Fußball-WM weiter ihren Platz haben und keine "Gängelung" wie durch das Platzkonzept stattfinde. Sie kämpfe für ein "dynamisches Köln" mit Projekten wie dem Rheinauhafen und ein "mobiles Köln" mit einer Ost-West-U-Bahn und einer tiefer gelegten Nord-Süd-Fahrt. "Köln kann mehr", rief Sterck den über 100 Mitgliedern zu. Zu seinen Gratulanten gehörte auch die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Cornelia Pieper.

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