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10.03.2008

Kölner Stadt-Anzeiger

Pressespiegel

Dreikampf um Stadtspitze bahnt sich an

Reinhard Houben
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Die Grünen und die SPD in Köln wollen einen gemeinsamen Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl 2009 nominieren. Am Samstag beschlossen die Grünen mit großer Mehrheit auf ihrer Mitgliederversammlung, zunächst keinen eigenen Bewerber aufzustellen.

Nun sollen Verhandlungen mit der SPD über einen gemeinsamen Bewerber geführt werden. Jedoch halten die Grünen sich die Möglichkeit offen, dass der gemeinsame rot-grüne Kandidat aus den eigenen Reihen kommt. Sollten die Verhandlungen scheitern, hätte man jedoch einen Kandidaten für die Kommunalwahl, so Grünen-Fraktionschefin Barbara Moritz zu "Radio Köln".

Auf den Verhandlungen mit der SPD soll, laut der Presseerklärung des Kreisvorstands, außer über den Bewerber auch über Programmatik, Kampagnenführung und -finanzierung sowie inhaltliche und personelle Vereinbarungen für die Zeit nach 2009 geredet werden.

Stichwahl abgeschafft

Erstmals, seit in NRW die Bürger ihre Oberbürgermeister direkt wählen können, gibt es 2009 keine Stichwahl mehr. Diese fand bisher zwischen den zwei Bewerbern mit den meisten Stimmen statt, falls keiner von ihnen eine eine absolute Mehrheit im 1. Wahlgang erreicht hatte.

Dies bedeutet: Nun reicht auch eine einfache Mehrheit im 1. Wahlgang aus, um ins Amt zu kommen. Dies vergrößert tendenziell die Aussichten der Kandidaten aus den Volksparteien. Mit dem Verzicht auf einen eigenen Bewerber rechnen sich die Grünen so bessere Chancen aus, über die künftige Verwaltungsspitze mitbestimmen zu können.

FDP bekräftigt Kandidatur von Ralph Sterck

Die FDP hatte nichtsdestotrotz bereits angekündigt, mit Fraktionschef Ralph Sterck einen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken. Dies bekräftigten sie nochmals auf ihrem Kreisparteitag am Samstag in Köln-Deutz. Der Grund hierfür sei, so Parteichef Reinhard Houben, die Unzufriedenheit mit dem CDU-Amtsinhaber Fritz Schramma. Er wirft Schramma vor, die Gestaltungskraft seines Amtes nicht auszufüllen.

Fritz Schramma hält es bisher noch offen, ob er erneut für eine Amtszeit antritt. Aus seinen eigenen Reihen wurde bisher jedoch überwiegend Unterstützung für eine Kandidatur signalisiert. (bs)

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