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12.03.2008

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Sterck in Bethlehem, Jerusalem und Tel Aviv

Ralph Sterck, MdR
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Städtische Delegation besucht Partnerstädte und Kommunalkonferenz

Seit dem Wochenende sind Oberbürgermeister Fritz Schramma und eine hochkarätige Kölner Delegation in Israel und in den palästinensischen Autonomiegebieten. Mit dabei FDP-Fraktionschef Ralph Sterck. Anlass ist die internationale Kommunalkonferenz „Sister Cities & Municipal Organizations“ in Jerusalem, die der israelische Städtetag (ULAI) zu seinem 70-jährigen Bestehen und zum 60-jährigen Jubiläum der Gründung des Staates Israel ausrichtet. An der Konferenz, die Israels Ministerpräsident Ehud Olmert eröffnete, nehmen mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 40 Ländern teil.

Schramma hat am 11. März gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Levahim und Vorsitzenden des ULAI-Ausschusses für Internationale Beziehungen, Eli Levy, einen Workshop mit dem Titel „Youth in Centre“ geleitet und zusammen mit dem stellvertretenden Oberbürgermeister der Stadt Tel Aviv, Nathan Wolloch, über den traditionsreichen Jugendaustausch zwischen Köln und Tel Aviv berichtet. Am 12. März wird die Delegation mit Avi Primor, dem ehemaligen israelischen Botschafter in Deutschland, zusammentreffen.

Die Kölner Delegation, der neben Schramma und Sterck weitere Mitglieder des Rates der Stadt Köln, Vertreter der Städtepartnerschaftsvereine Köln-Bethlehem und Köln-Tel Aviv, der Synagogengemeinde, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, der Katholischen Fachhochschule Köln, Mitarbeiter des Jugend-, Schul- und Sportamtes der Stadt Köln, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Köln und ein Kölner Filmemacher angehören, besuchte bzw. besucht neben Jerusalem (10. bis 12. März) auch die beiden Kölner Partnerstädte Bethlehem und Tel Aviv.

In Bethlehem (8. und 9. März) wurde die Kölner Delegation am 9. März von Bürgermeister Dr. Victor Batarseh empfangen. An dem Empfang haben neben Mitgliedern des Rates der Stadt Bethlehem auch der Minister für lokale Angelegenheiten, Ziad Abdallah al-Bandak, sowie Vertreterinnen und Vertreter des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED), der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) aus Ramallah teilgenommen.

Auf dem Programm stand darüber hinaus ein Treffen mit Jörg Ranau, Ständiger Vertreter Deutschlands in den palästinensischen Autonomiegebieten, Besuche der Bethlehem University, die durch eine Hochschulpartnerschaft mit der Katholischen Fachhochschule Köln verbunden ist, und des Caritas Babyhospitals. Schramma hat zu dessen Förderung einen Scheck in Höhe von 160.000 Euro übergeben.

Das Geld war im Sommer 2007 bei der bundesweiten Spendenkampagne „Tour der Hoffnung“ gesammelt worden. Mit der Spende – darin enthalten auch 50.000 Euro von Mitarbeitern der Stadt Köln aus der städtischen „Pro-Cent-Aktion“ – können dringend notwendige Renovierungs- und Baumaßnahmen finanziert sowie das medizinisch-therapeutische Angebot für Kinder und Mütter verbessert werden.

In Tel Aviv (12. und 13. März) wird die Kölner Delegation von Oberbürgermeister Ron Huldai empfangen. Dort sollen – wie zuvor schon in Bethlehem – künftige bi- und trilaterale Kooperationsprojekte besprochen werden, insbesondere auch im Hinblick auf das 100-jährige Stadtjubiläum Tel Avivs in 2009. Geplant ist auch ein Zusammentreffen mit dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Israel, Dr. Harald Kindermann.

Köln ist die einzige deutsche Kommune mit einer Partnerstadt in den palästinensischen Autonomiegebieten. Dieser Partnerschaft mit Bethlehem misst Oberbürgermeister Fritz Schramma ebenso wie der Städtepartnerschaft mit Tel Aviv eine besondere Bedeutung bei: „Mit beiden Städtepartnerschaften will Köln einen eigenen kommunalen Beitrag zum Frieden im Nahen Osten leisten. Friedensabkommen werden zwischen Staatsführern besiegelt, wirklich gelebt werden müssen sie letztlich aber von den Menschen beider Seiten. Neben der Pflege der bilateralen Kontakte werden wir deshalb auch nicht locker lassen, Projekte zwischen palästinensischen und israelischen Kommunen zu fördern und Begegnungen zwischen Menschen aus Bethlehem und Tel Aviv zu ermöglichen.“

Der Rat der Stadt Köln hatte am 13. Dezember 2007 einen gemeinsamen Antrag der vier großen Ratsfraktionen beschlossen, in Köln eine Begegnung mit Schülerinnen und Schülern aus Bethlehem und Tel Aviv durchzuführen. FDP-Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite hatte damals die gemeinsame Begründungsrede der Antragsteller gehalten. Das Schülertreffen wird voraussichtlich im nächsten Jahr stattfinden.

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