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05.03.2008

Kölner Wochenspiegel

Pressespiegel

BV lehnt Bebauung im Äußeren Grüngürtel ab

Horst-Jürgen Knauf, Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal
Horst-Jürgen Knauf, Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal
Horst-Jürgen Knauf, Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal
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Horst-Jürgen Knauf, Mitglied der Bezirksvertretung Lindenthal
Trotz Ratsbeschluss sind Bezirksvertreter gegen die Bebauung

Lindenthal - Der 1. FC Köln darf auf seinem Vereinsgelände im Äußeren Grüngürtel ein Verwaltungsgebäude bauen. Dies Beschloss der Umweltausschuss des Rates mit den Stimmen von CDU, SPD und Grünen. Die Bezirksvertretung Lindenthal hatte kurz vor diesem Beschluss noch einmal ihre ablehnende haltung zum Ausdruck gebracht. Ein entsprechender gemeinsamer Antrag von CDU, Grüne und FDP wurde mehrheitlich gegen die Stimmen der SPD beschlossen.

Auch nach den geänderten Plänen stufen die Bezirksvertreter - außer der SPD - den Schutz des Äußeren Grüngürtels höher ein als das Baugesuch des Fußballvereins. Das Verwaltungsgebäude werde jetzt "zwar ein Geschoss niedriger, aber auch länger", kritisierte Roland Schüler (Grüne), den ausgehandelten Kompromiss zwischen Rat und FC.

Rolf Becker (SPD) hingegen unterstützt die Meinung des Rates. Er verwies auf die Zusage des FC´s, dass keine weitere Grünfläche verbaut werde, sondern lediglich Garagen überbaut werden sollen. Deshalb sei es nach langen Verhandlungen eine "Frage der Glaubwürdigkeit", den Kompromiss auf Ratsebene mit zu tragen.

Roland Schüler sieht dies anders: "Beim Grüngürtel gibt es keinen Kompromiss, wenn die Rats-Grünen einen Kompromiss machen, der irrsinnig ist, müssen wir den im Bezirk nicht tragen." Jens Wagner (CDU) unterstreicht die Aussage von Schüler: "Wir als CDU sind vor Ort anderer Meinung, als die im Rat." Er hält es eigentlich für einen "Skandal", dass nach dem "Kompromiss" mehr Fläche versiegelt werde als nach dem ursprünglichen Entwurf.

Die Sorge der Bezirksvertreter ist vor allem, dass diese erste Bauerlaubnis "Tür und Tor für weitere Bebauung öffnen könnte", so FDP-Bezirksvertreter Horst-Jürgen Knauf. Wie Schüler weiß, möchte der Freundeskreis zur Vollendung des Äußeren Grüngürtels deshalb eine Petition an den Landtag schicken. (mb) (28.02.2008)


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