Köln kann mehr
alle Meldungen »

23.02.2008

Kölnische Rundschau

Pressespiegel

Sterck will hoch hinaus

Die Pressekonferenz von Ralph Sterck (2.v.l.) und Reinhard Houben (Mitte) fand auf dem Kranhaus Mitte statt
Bild vergrößern
Die Pressekonferenz von Ralph Sterck (2.v.l.) und Reinhard Houben (Mitte) fand auf dem Kranhaus Mitte statt
Die Pressekonferenz von Ralph Sterck (2.v.l.) und Reinhard Houben (Mitte) fand auf dem Kranhaus Mitte statt
Bild verkleinern
Die Pressekonferenz von Ralph Sterck (2.v.l.) und Reinhard Houben (Mitte) fand auf dem Kranhaus Mitte statt
FDP gibt zur Wahl des Oberbürgermeisters 2009 das Motto "Köln kann mehr" aus

Ralph Sterck will hoch hinaus. In der obersten Etage des Kranhauses Mitte begründete der FDP-Fraktionschef gestern seine Entscheidung, zur OB-Wahl 2009 anzutreten (wir berichteten): "Die politischen Verhältnisse schaden der Stadt, und sie bleibt hinter ihren Möglichkeiten zurück." Und so geben die Liberalen das Motto "Köln kann mehr" aus.

Vor rund vier Wochen hat die FDP den amtierenden Oberbürgermeister über die Vorstandsentscheidung informiert, mit Sterck ins Rennen zu gehen, anstatt die CDU zu unterstützen. "Fritz Schramma ist nicht der beste Mann für diese Position, und es kann nicht sein, dass wir alles gutreden, was die CDU bis zur Wahl macht", betonte Reinhard Houben, Kreisvorsitzender der Liberalen. "Wir bieten dem bürgerlichen Lager eine Alternative. Auch wenn Ralph Sterck nicht OB wird, so wollen wir doch eine starke FDP im Rat haben."

Der 42-jährige Sterck habe Politik von der Pike auf gelernt. Die Themen für die Zukunft sind formuliert. Senkung der Gewerbesteuer, Investitionen in den Standortfaktor Bildung und weitere Leuchtturmprojekte beispielsweise im Deutzer Hafen stehen bei dem FDP-Kandidaten ganz oben. "Wir haben unsere Karten auf den Tisch gelegt, nun sollen sich auch die anderen Fraktionen überlegen, mit wem sie ins Rennen gehen", sagte Houben. SPD und Grüne werden genau prüfen, ob sie einen gemeinsamen Kandidaten benennen und so ihre Chancen erhöhen, sich im ersten und einzigen Wahldurchgang durchzusetzen. (stn)


Zwei Paar Schuhe
Kommentar von Stefan Sommer zur OB-Kandidatur der FDP

Verständlich, dass sich Kölns CDU und Fritz Schramma nicht freuen, dass die FDP mit einem eigenen Kandidaten zur OB-Wahl 2009 antritt. Auslöser für den Entschluss der Liberalen, Ralph Sterck ins Rennen zu schicken, ist aber eine Änderung im Wahlgesetz, die die Christdemokraten auf Landesebene selbst maßgeblich forciert haben. Es gibt keine Stichwahl mehr, die kleineren Parteien haben nur noch den ersten und einzigen Wahlgang, um sich zu profilieren.

Man kann der FDP kaum verdenken, dass sie diese Chance nutzt - auch wenn sie es damit Fritz Schramma schwerer machen wird, sein Amt zu verteidigen. Und dass Ralph Sterck die Ankündigung seiner Kandidatur mit heftiger Kritik am Oberbürgermeister verbindet, ist die zwangsläufige Begleitmusik solcher Profilierungsbestrebungen.

Nun ist es an Schramma, möglichst schnell die letzten Zweifel daran auszuräumen, dass er wirklich wieder antritt. Und natürlich ist jetzt erst recht ein überzeugendes Votum der CDU-Mitglieder für den Amtshinhaber auf dem Parteitag Anfang April gefragt.

Denn aller Voraussicht nach werden die Grünen anders als die FDP auf einen eigenen Bewerber verzichten und sich hinter den sozialdemokratischen Kandidaten stellen. Der ist zwar offiziell noch nicht ausgeguckt. Klar ist aber, dass er möglichst viel "grünes Profil" haben muss, um die Wähler beider Parteien hinter sich zu scharen.

Ob es dann am Ende für den SPD-Kandidaten wirklich reicht, um den bei den Bürgern doch beliebten Fritz Schramma abzulösen, bleibt abzuwarten. All zu viel Hoffnung sollte Rot-Grün nicht darauf setzen, dass sich das bürgerliche Lager nach der Kandidatur der Liberalen verzettelt. Bis 2009 ist genügend Zeit zu verdeutlichen, dass Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl zwei Paar Schuhe sind, auch wenn sie gleichzeitig stattfinden.

vorherige Meldung nächste Meldung

Liberale Webnews

Aktuelle Highlights

Do., 23.06.2016 Sterck: Liberale Handschrift sichtbar Schwerpunkte der FDP für Doppelhaushalt 2016/17 Ralph Sterck, MdR
FDP-Fraktionsvorsitzender Ralph Sterck erklärt: „Nachdem die FDP ... mehr
Mo., 13.06.2016 Konzeptlosigkeit der Landesregierung verspielt die Chancen der Kinder Kritik von Gebauer und Lindner Yvonne Gebauer und Christian Lindner
"Dass die Grundschulen noch nicht unter der Last rot-grünen Politik zusammen gebrochen sind, das liegt am Engagement der Lehrerinnen und ... mehr
Fr., 10.06.2016 Viele Parkplätze in Köln fallen weg - dafür Vorfahrt für Radfahrer Neues Konzept Reinhard Houben, MdR
Köln - Radfahrer stöhnen: Die Radwege sind entweder nicht vorhanden oder viel zu klein, auf Straßen werden sie von Autofahrern angehupt ... mehr

Termin-Highlights


Fr., 01.07.2016 bis So., 03.07.2016, 18.00 bis 18:00 Uhr
Stand und Paradewagen auf dem CSD 2016 "anders.Leben!"
Zur Eröffnung kommt Henriette Reker Liebe Freundinnen und Freunde der Kölner Freien Demokraten und Jungen Liberalen! Bald ist ...mehr

Sa., 02.07.2016, 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
CSD Business Empfang
Ralph Sterck, MdR
„Drehen sich die Uhren für Gleichstellung, gesellschaftliche Freiheit und Vielfalt wieder rückwärts?“ In kleinen Schritten setzt sich ...mehr

So., 03.07.2016, 17:00 Uhr
CSD-Abschlusskundgebung mit Michael Kauch
Michael Kauch
Wenn auch der letzte Paradeengel seinen Dienst bei der großen Demo beendet hat, findet die politische Abschlusskundgebung auf der ...mehr

Politik-Highlights

Katja Hoyer, MdR
Rede der Stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Katja Hoyer, zur Fortsetzung der Planungen für ein ...mehr
Ulrich Breite, MdR
Laudatio zur Übergabe des Friedrich-Jacobs-Preises 2015 an die Sportjugend Köln für das Angebot Mitternachtssport Lieber Herr ...mehr
Henriette Reker
Freie Demokraten unterstützen unabhängige und parteilose Kandidatin Die Kölnerinnen und Kölner wählen eine neue ...mehr

alle Videos »

Videothek

Ralph Sterck über den KAMPMEYER Marktbericht Köln 2016