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22.02.2008

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Pressespiegel

Sterck tritt für FDP bei OB-Wahl an

Ralph Sterck, MdR
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Ralph Sterck, MdR
Ralph Sterck, MdR
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Ralph Sterck, MdR
Harte Konkurrenz für Schramma - FDP gibt zur Wahl 2009 das Motto "Köln kann mehr" aus


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FDP watscht Schramma ab!
OB-Wahl 2009

Rückschlag für OB Fritz Schramma! Die FDP stellt einen eigenen OB-Kandidaten: Bei der Kommunalwahl 2009 will auch Fraktions-Chef Ralph Sterck (Foto) gegen Oberbürgermeister Fritz Schramma antreten.

Die Stimmen für Sterck könnten Schramma nach neun Jahren den Job kosten: Denn SPD, Grüne und Linke werden sich wohl auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen. Und nach dem neuen Kommunalwahlrecht entscheidet bereits der erste Wahlgang. Eine Stichwahl gibt es nicht mehr.


Express
FDP: Ohrfeige für Schramma

Von Robert Baumanns und Chris Merting

Es ist eine schallende Ohrfeige für Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU): Die FDP wird mit Fraktionschef Ralph Sterck einen eigenen Kandidaten ins Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters bei der Kommunalwahl 2009 schicken.

Das bestätigte Sterck auf Anfrage des Express: "Die FDP ist eine eigenständige Partei und kein Oberbürgermeisterwahlverein." Die Kandidatur Stercks könnte Schramma den OB-Job kosten. Nach der Änderung des Kommunalwahlrechts gibt es keine Stichwahl mehr, der erste Wahlgang entscheidet.

Dabei wäre ein gemeinsamer Kandidat von CDU und FDP möglich gewesen: "Hätte uns die CDU einen Vorschlag gemacht, den wir als FDP unseren Wählern als gemeinsamen Kandidaten hätten präsentieren können, hätten wir auf eine eigene Kandidatur verzichtet", so Sterck. Am liebsten wäre den Liberalen ein Mann oder eine Frau aus der Wirtschaft gewesen.

CDU-Parteichef Walter Reinarz wiegelt ab: "Dass die FDP einen eigenen Kandidaten aufstellt, ist ein völlig normaler, demokratischer Vorgang." OB-Schramma: "Gegen die bislang nominierten OB-Kandidaten, Martin Müser und Markus Beisicht (Bürgerbündnis und "pro Köln"), hat Ralph Sterck gute Chancen."

Freude bei der Konkurrenz. SPD-Fraktionschef Martin Börschel: "Auch die FDP hat erkannt, dass sechs weitere Jahre Fritz Schramma schlecht für die Stadt wären." Barbara Moritz, Fraktionschefin der Grünen: "Damit schwächt Ralph Sterck die Position von OB Fritz Schramma."


koeln.de
Köln: Sterck tritt für FDP bei OB-Wahl an
Konkurrenz für OB Schramma

Zur Kommunalwahl 2009 wird die FDP einen eigenen Oberbürgermeister-Kandidaten aufstellen: Fraktions-Chef Ralph Sterck geht für die Liberalen ins Rennen.

Die FDP war mit dem CDU-Kandidaten Schramma nicht einverstanden - er sei zu sehr mit der CDU verbunden - und habe deswegen einen eigenen Kandidaten benannt. Mann sei ja schließlich kein "Oberbürgermeisterwahlverein", so Sterck.

2009 werden die Kandidaten erstmals ohne Stichwahl gewählt. Derjenige, der demnach im ersten Wahlgang die meisten Stimmen für sich verbuchen kann, wird auch für die folgenden fünf Jahre die Geschicke der Stadt leiten.

Gerade deswegen trifft die Aufstellung eines eigenen FDP-Kandidaten Oberbürgermeister Fritz Schramma besonders hart. Die Stimmen, die er sonst von den Wählern des Koalitionspartners erhalten hätte, dürften wegfallen. Im Gegensatz dazu wollen SPD und Grüne sich hingegen auf einen Kandidaten einigen, sodass Schramma nach neunjähriger Amtszeit wohl um jede Stimme kämpfen muss.


Kölner Stadt-Anzeiger
FDP nominiert OB-Kandidaten

Die Kölner FDP schickt bei der Oberbürgermeisterwahl im Herbst 2009 einen eigenen Kandidaten ins Rennen. Der Fraktionsvorsitzende Ralph Sterck will kandidieren. Seine Partei sei kein "Oberbürgermeisterwahlverein", sagte er. Die Entscheidung der Liberalen verringert die Chancen des Amtsinhabers Fritz Schramma (CDU) auf eine Wiederwahl. SPD und Grüne haben sich noch nicht entschieden, ob sie sich auf einen gemeinsamen Kandidaten verständigen können. Der Oberbürgermeister wird nach einer Änderung des Kommunalwahlrechts erstmals in nur einem Wahlgang gekürt. (adm)

Sterck tritt gegen Schramma an
Die FDP will einen eigenen Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl aufstellen
Die Entscheidung der Liberalen verringert die Chancen Schrammas auf eine Wiederwahl.

Von Andreas Damm

Die FDP will zur Kommunalwahl im Herbst 2009 mit einem eigenen Oberbürgermeisterkandidaten antreten. Das hat der liberale Fraktionsvorsitzende Ralph Sterck gestern im Gespräch mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" angekündigt. Brisant: Die FDP pflegt ein gutes Verhältnis zum amtierenden Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU), doch durch die Kandidatur Stercks werden dessen Wahlchancen gemindert.

Erstmals wird die Entscheidung über den künftigen Stadtchef in nur einem Wahlgang getroffen. Das Amt geht an den Bewerber mit den meisten Stimmen, ganz gleich wie viel Prozent der Wählerinnen und Wähler für ihn gestimmt haben.

Die Parteispitze habe lange beraten, ob es sinnvoll sei, einen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken, sagte Sterck. Weil die FDP "kein Oberbürgermeisterwahlverein" sei, habe der Vorstand ihn gebeten, zur Wahl anzutreten. "Ich mache das sehr gerne. Es ist eine große Ehre, sich um dieses Amt in Köln bewerben zu dürfen", betonte der 42-Jährige, der als Geschäftsführer der Landes-FDP in Düsseldorf arbeitet. Er habe Schramma bereits über seinen Entschluss informiert. Dessen Reaktion: "Er war schon ein wenig enttäuscht."

Sterck zufolge hätte es ein abgestimmtes Vorgehen zwischen CDU und FDP geben können. "Wenn die CDU mit uns gemeinsam einen Kandidaten für das bürgerlich-liberale Lager hätte suchen wollen, hätten wir uns dem nicht verwehrt." Amtsinhaber Schramma dagegen sei "zu sehr mit der CDU verbunden".

"Die FDP ist eine eigenständige Partei, deren Entscheidung wir akzeptieren müssen", sagte CDU-Bürgermeister Josef Müller. Es habe mehrere Gesprächsrunden mit den Liberalen zu der Frage gegeben, ob der "bürgerliche Block" sich auf einen gemeinsamen Kandidaten verständigen könne, der aus CDU-Sicht natürlich nur Fritz Schramma heißen könne. Die Entscheidung sei aus seiner Sicht nicht nachvollziehbar, weil Ralph Sterck keine Chancen habe, die Wahl für sich zu entscheiden. Es sei aber auch keineswegs sicher, ob sich der "Linksblock" aus SPD und Grünen auf einen gemeinsamen Oberbürgermeisterkandidaten einigen werde.

"Sollte es so weit kommen, müssen sich SPD- und Grünen-Wähler auch die Frage stellen, ob sie einen Kandidaten unterstützen wollen, dessen Parteien gemeinsame Sache mit der Linkspartei gemacht haben", sagte Müller. Es sei durchaus denkbar, dass der CDU-Kandidat Stimmen auch von Wählern der SPD und Grünen erhalte.

Schlag für Schramma
Kommentar von Peter Berger zur OB-Entscheidung der Liberalen

Die Entscheidung der Kölner FDP, bei der Wahl im Herbst 2009 einen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken, ist in sich schlüssig. Die Partei, die es bei der Kommunalwahl 2004 auf 7,4 Prozent brachte, sorgt sich zu Recht um ihr Profil. Sie sieht ihre Wahlchancen erheblich gemindert, wenn sie den CDU-Kandidaten unterstützt, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Fritz Schramma heißen und mit dem Bonus des Amtsinhabers ins Rennen gehen wird. Was hätte die CDU ihr für einen Verzicht auf diese Eigenständigkeit auch anbieten sollen?

Die spannende Frage ist nun, ob sich das Kernbündnis von SPD und Grünen im Gegensatz zu CDU und FDP auf das Minimalziel des Machtwechsels an der Stadtspitze verständigen kann. Der ist mit einem gemeinsamen OB-Kandidaten durchaus realistisch. Insofern hat der FDP-Politiker Ralph Sterck mit seiner Kandidatur Rot-Grün eine politische Steilvorlage geliefert. Das ist ein Schlag für Schramma.

Doch die Diskussion, ob man mit dem Verzicht auf einen OB-Kandidaten die eigenen Wahlchancen verschlechtert, wird ähnlich wie bei der FDP auch bei den Grünen geführt werden müssen. Allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Dem Vorwurf, ein reiner "Oberbürgermeisterwahlverein" zu sein, sind sie nicht ausgesetzt. Einen Machtwechsel anzustreben ist ein völlig normales politisches Anliegen.


Kölnische Rundschau
Sterck tritt für FDP bei OB-Wahl an

Ralph Sterck, Fraktionsvorsitzender der FDP im Kölner Stadtrat, wird Oberbürgermeister-Kandidat seiner Partei für die Kommunalwahl im kommenden Jahr. "Der Vorstand hat mich gebeten zu kandidieren, und ich habe mich entschlossen, es zu tun", sagte Sterck. Er will mit seiner Kandidatur auch auf die Themen der FDP im Wahlkampf aufmerksam machen und ausdrücklich nicht den Amtsinhaber Fritz Schramma unterstützen: "Wir sind kein OB-Wahlverein." Der Oberbürgermeister erklärte in einer ersten Stellungnahme: "Wer Sterck wählt, wählt Rot-Grün." (ran)

Ralph Sterck will OB werden
FDP geht mit einem eigenen Kandidaten in die Kommunalwahl 2009 - Schramma: Verlorene Stimme

Ralph Sterck wird 2009 für das Amt des OB kandidieren. Die FDP schickt mit ihrem Fraktionschef somit einen eigenen Kandidaten ins Rennen anstatt die CDU mit Fritz Schramma zu unterstützen. "Der Vorstand hat mich gebeten zu kandidieren, und ich habe mich entschlossen, es zu tun", sagte Sterck. Er will mit seiner Kandidatur dafür sorgen, dass die Themen der FDP im Kommunalwahlkampf wahrgenommen werden. Und im Übrigen: "Wir sind kein Oberbürgermeister-Wahlverein."

Der erste Wahlgang wird in jedem Fall die Entscheidung bringen, eine Stichwahl entfällt nach dem neuen Kommunalwahlrecht. Er halte die Kandidatur daher für problematisch, weil die Stimme für Sterck verloren sei, sagte Amtsinhaber Fritz Schramma gestern. "Wer Sterck wählt, wählt Rot-Grün". Für SPD-Fraktionschef Martin Börschel kam die FDP-Entscheidung "eher überraschend. Offenbar hat die FDP erkannt, dass sechs weitere Jahre Schramma nicht gut für Köln wären". Die SPD bleibe bei ihrem Fahrplan: Nach der Sommerpause soll der Parteitag über den OB-Kandidaten abstimmen. "Zuvor entscheiden wir, ob wir mit den Grünen gemeinsam einen Kandidaten unterstützen", so Börschel. Grünen-Fraktionschefin Barbara Moritz war nach Stercks Ankündigung "ziemlich platt". Das schwäche die Position von Schramma, "aber ich denke, Sterck taktiert. Er will im Gespräch bleiben und möglicherweise dann zugunsten von Schramma zurückziehen und die CDU damit zu Zusagen bewegen". (stn/hap/sts)


Radio Köln
Harte Konkurrenz für Schramma

Für Kölns Oberbürgermeister Schramma ist es ein herber Dämpfer: Die Kölner FDP bringt mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Ralph Sterck einen eigenen Kandidaten ins Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters.

Er sei vom Vorstand gebeten worden, da die Kölner FDP kein Oberbürgermeister-Wahlverein sei, sagte Sterck.

Die CDU haben außerdem keinen akzeptablen Vorschlag für einen gemeinsamen Kandidaten gemacht. Bei den Kommunalwahlen im kommenden Jahr wird die Entscheidung über den künftigen Kölner Stadtchef erstmals in nur einem Wahlgang getroffen. Das Amt geht an den Bewerber mit den meisten Stimmen.


WDR
FDP stellt eigenen OB-Kandidaten

Die Kölner FDP will bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr mit einem eigenen Oberbürgermeisterkandidaten antreten. Der Fraktionsvorsitzende Ralph Sterck soll nach Zeitungsberichten ins Rennen gehen. Die Partei habe nach langer Beratung entschieden, einen eigenen Kandidaten aufzustellen. Die FDP in Köln wolle kein Mehrheitsbeschaffer des amtierenden Oberbürgermeisters sein.


Weitere Pressespiegel zum Thema:
22.02.2008 Ralph Sterck will Oberbürgermeister werden
23.02.2008 Kein Schramma-Wahlverein
23.02.2008 FDP gibt zur Wahl das Motto "Köln kann mehr" aus

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